BioTech-Park Heiligenstadt: Beginn der Raumplanung

Wien (ÖVP-Klub) Der "BioTech-Park Heiligenstadt" mit dem Schwerpunkt biotechnologischer Verfahrenstechnik wird zu einem wichtigen Standbein der Biotechnologie in Wien werden. PFEIFFER: "Zwischen Grundlagenforschung und praktischer Anwendung liegt genau jener Bereich, der wirtschaftlich am profitabelsten ist. Denn dabei geht es um die Umsetzung der Forschungsergebnisse aus dem Labor in die industrielle Produktion." Eine Vielzahl an Firmen hat bereits Interesse bekundet, sich an diesem Standort anzusiedeln.*****

Die vier wichtigsten Zukunftstechnologien des neuen Jahrhunderts sind Informations-, Nano-, Werkstoff- und Biotechnologie. Für Wien im speziellen bieten sich jedoch im Bereich der Biotechnologie die größten Entwicklungschancen.

Die drei Standorte
Bohrgasse (Labor und Grundlagenforschung),
Klinikum AKH (klinische Erprobung) und
Universität für Bodenkultur/Heiligenstadt (Verfahrenstechnik) bieten die Grundlage für einen Biotechnologie-Cluster Wien, der die heute notwendige kritische Menge haben wird, um global einen Spitzenrang in der modernen Biotechnologie zu erreichen.

Architektenteams erarbeiten städtebauliche Leitbilder

Nun wird als Pilotversuch für den Bereich Muthgasse eine "Städtebauliche Konkurrenz" durchgeführt: Vier Architektenteams erarbeiten in enger Zusammenarbeit städtebauliche Leitbilder, wobei drei Arbeitsphasen mit zwischengelagerten Hearings vorgesehen sind:
Phase 1: Situationsanalyse
Phase 2: Erarbeitung von Entwicklungskonzepten in Konkurrenz
Phase 3: Zusammenfassung der Konzepte und Ideen zu einem Leitbild PFEIFFER: "An den Hearings sollen neben den Teams auch zusätzliche Experten, Dienststellenvertreter, Bezirksvertreter, Gemeinderäte, Vertreter der Grundeigentümer sowie Interessensvertretungen teilnehmen." Für den gesamten Planungsprozess wird rund ein Jahr veranschlagt. Die Kosten für diese "Städtebauliche Konkurrenz" betragen ATS 1.400.000.-, die als Sachkredit bereits am 28. Juli 2000 vom Gemeinderatsausschuss für Planung und Zukunft genehmigt wurden.

Biotechnologie in Heiligenstadt

Mit dem Institut für Angewandte Mikrobiologie (IAM) der Universität für Bodenkultur hat sich in der Muthgasse/ Heiligenstadt ein international anerkanntes Zentrum für Biotechnologie etabliert.

Um den Standort Heiligenstadt weiter zu entwickeln und damit Wien zu einem echten Cluster auszubauen, ist es allerdings notwendig, alle Interessenten an einen Tisch zu bringen und öffentliche wie private Mittel zu gewinnen. VP-Planungssprecher PFEIFFER schlägt dazu als ersten Schritt die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft auf privatwirtschaftlicher Basis vor, für die alle Interessenten eines solchen Clusters Kapital in der Höhe von ca. 10 Mio Schlilling einbringen müßten: "Dieses BIOTechPark Management hätte die Aufgabe, alle Maßnahmen zu setzen, um innerhalb von vier Jahren den Betrieb am Standort Heiligenstadt aufzunehmen."

Der Bio Tech Cluster Wien dürfe nicht länger alleine im Vienna Bio Center (VBC) in der Bohrgasse gesehen werden. "Die Ergänzung und vor allem Ausweitung durch die beiden anderen Standorte AKH und Boku Heiligenstadt ergibt erst einen umfassenden Cluster, der notwendig ist um im internationalen Wettbewerb eine Größe darzustellen", weiß PFEIFFER. Wien habe eine reale Chance ein "Global Player" in der Biotechnologieszene zu sein und international ernstgenommen zu werden, wenn es gelänge, Forscher, Firmen und Politiker davon zu überzeugen, an einem Strang zu ziehen.****

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR