Lackner: Untätigkeit angesichts der Landwirtschaftsskandale

Agentur für Lebensmittelsicherheit ist "Mogelpackung"

Wien (SK) "Untätigkeit bei der verfehlten Agrarpolitik und deren Auswirkungen" warf SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner Donnerstag vor dem Nationalrat in einer Debatte anschließend an eine Dringliche Anfrage der Grünen zur "Gesundheitsgefährdung" Minister Haupt vor. Lackner sagte in Richtung Haupt weiter, "So einfach wie Sie sollte man es sich nicht machen. Sie haben zwei Budgets beschlossen und hätten genügend Zeit gehabt, Ihre Vorstellungen zu einer optimalen Konsumentenschutzpolitik zu verwirklichen. Egal, ob die Skandale das Tiermehl, Hormone oder Antibiotika betreffen - die Untätigkeit zieht sich wie ein blau-schwarzer Faden durch die Regierungspolitik". Wenig bis nichts sei passiert bis auf Inszenierungen und inhaltslose Ankündigungen, die nicht länger zu verantworten seien, weil die Gesundheit der Österreicher weiter gefährdet sei. ****

Die Politik der ÖVP habe die Skandale ermöglicht, stellte Lackner fest. Die Agrarpolitik müsse sich deshalb radikal ändern, damit man eine unbedenklichen Produktion bzw. unbedenkliche Produkte erreiche, forderte Lackner. Die Agentur für Ernährungssicherheit bezeichnete der SPÖ-Gesundheitssprecher wörtlich als "Mogelpackung", hier würde der Bock zum Gärtner gemacht. Dass hier Produktion und Kontrolle in einer Hand lägen, sei eine ungeheuerliche Provokation. Die Agentur sei eine nachgeordnete Dienststelle des Sozialministeriums. "Ich hoffe, dass sich Haupt gegen die ÖVP durchsetzen kann - unsere Unterstützung hat er", schloss Lackner. (Schluss) ts

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK