Hochschülerschaft an der Uni Wien verurteilt Streikbeschluss

Wien (OTS) - "Wenn die Gewerkschaft glaubt mit einem Streik Druck auf die Uni ausüben zu können hat, sie sich getäuscht", so Angelika Obermayr, Vorsitzende der Hochschülerschaft an der Uni Wien. "Ein Streik an den Universitäten beeindruckt das Ministerium genauso wenig, wie die Gewerkschaft ein Streik des Kabinetts der Unterrichtsministerin beeindruckt", erklärt ÖH Vorsitzender Martin Faißt.

"Es ist das gute Recht der Assistentinnen und Assistenten, gegen die sie betreffende Reform aufzutreten. Der Protest darf aber nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden," so Obermayr. "Die Studierenden sind nicht nur auf die Prüfungen im März, sondern auch auf einen reibungslosen Ablauf der Lehrveranstaltungen im Sommersemester angewiesen."
Verlust von Studien- und Familienbeihilfe sind die Folge bei Verzögerungen im Studium. Verschärft wird die Situation der Studierenden durch die Studiengebühren, die ab Herbst eingehoben werden sollen. "Besonders jetzt dürfen die Studierenden am Weiterkommen in ihrem Studium behindert werden", so Obermayr.

Die ÖH fordert ein leistungsorientiertes Dienstrecht an den Universitäten, das bei Erfüllung festgelegter Qualitätskriterien in Lehre und Forschung eine durchgehende Laufbahn als Universitätslehrende gewährleistet. "In diesem Sinne fordern wir das Ministerium und die Gewerkschaft auf die Verhandlungen positiv zu Ende zu führen", so Obermayr abschließend.

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