KUKACKA: KEIN DROGEN- UND ALKOLENKER DARF EIN MICROCAR LENKEN! "Das ist bereits geltendes Recht"

Wien, 28. Februar 2001 (ÖVP-PK) Selbstverständlich darf kein Drogen- und Alkolenker sowie keine sonstige Person, die aus anderen Gründen nicht verkehrszulässig ist, ein Microcar lenken. Dies ist allerdings bereits geltendes Recht, sagte ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka und verwies in diesem Zusammenhang auf Paragraph 32 Absatz 1 des Führerscheingesetzes, der dies der Behörde ausdrücklich vorschreibt. Kukacka, Obmannstellvertreter im Verkehrsausschuss, nahm mit dieser Klarstellung auf eine in einer Presseaussendung (OTS0135) geäußerte Kritik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit Bezug.****

Die neue Lösung führe sehr wohl zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit, da Personen, die ab 1. Juli 2001 ein Microcar lenken, eine theoretische (acht Stunden) und praktische (sechs Stunden) Ausbildung absolvieren müssen, wobei Personen unter 24 Jahren zusätzlich eine Prüfung über die theoretischen Kenntnisse ablegen müssen, erläutert Kukacka weiter. Von der Pflicht einer Ausbildung für Lenker, die bereits seit Jahren mit den Microcars am Verkehr teilnehmen, wurde abgesehen, da davon auszugehen ist, dass diese Lenker mittlerweile wissen, wie ein Microcar zu lenken ist und wie man sich im Verkehr zu verhalten hat.

"Offenbar kann der Gesetzgeber noch so gute Lösungen zur Hebung der Verkehrssicherheit beschließen, von manchen Seiten wird immer Kritik kommen - und sei sie auch gegen besseren Wissens. Jedenfalls liegt dem Parlament nichts ferner als Alkolenkern die Fahrerlaubnis für Microcars zu ermöglichen", bemerkte Kukacka abschließend. (Schluss)

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