Kinderfreunde fordern: GEBURTENBEIHILFE NEU

Wien (SK) Die Kinderfreunde fordern an Stelle des Kindergeldes die GEBURTENBEIHILFE NEU. "Das von der Regierung geplante Kindergeld soll Frauen für bis zu drei Jahre aus dem Arbeitsmarkt verdrängen. In unserem Modell hingegen, der Geburtenbeihilfe neu, sollen alle Eltern 4.000 Schilling monatlich ein Jahr lang erhalten. Gerade im ersten Lebensjahr eines Kindes kommen auf die Familien besonders hohe Belastungen zu", erklärte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gabriele Binder, Familiensprecherin der Österreichischen Kinderfreunde gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Geburtenbeihilfe neu soll allen, die ein Kind bekommen, ein Jahr lang zugute kommen. Das würde soziale Härten abfangen und die Umstellung auf ein Leben mit einem Kind erleichtern. Zusätzlich sollen berufstätige Eltern ein einkommensabhängiges Karenzgeld in der Höhe von 8.000 bis 14.000 Schilling erhalten. Damit würde der reale Einkommensverlust besser abgedeckt und es wäre ein klares Signal in Richtung Väter-Karenz. Arbeitsrechtliche Schutzmaßnahmen fehlen im Regierungskonzept zum Kindergeld gänzlich. "Kinder" - Geld allein ist zu wenig, berufstätige Eltern brauchen das Recht auf Teilzeit und Kündigungsschutz, um Familie und Beruf vereinbaren zu können", fordert Binder.

"In Österreich steigt die Zahl der von Armut betroffenen Kinder trotz der enorm hohen Ausgaben für Familien. Daher ist ein Umdenken in der Familienförderung dringend notwendig, denn die Zahl der Geburten sinkt jährlich. Nur wenn es Frauen erleichtert wird, Beruf und Kind zu vereinbaren, werden sie wieder mehr Kinder bekommen", erklärte Binder abschließend.

Ergänzende Maßnahmen zur GEBURTENBEIHILFE NEU:

  • Geburtenbeihilfe neu - 4000,- Schilling x 12 Monate
  • Einkommensabhängiges Karenzgeld (8.000 bis 14.000 Schilling)
  • Recht auf Teilzeit mit Rückkehrrecht
  • Ausbau des Kündigungsschutzes während und nach der Karenz
  • Bedarfsgerechter Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen

(Schluss) se/mm

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