WIRTSCHAFTSBUND KRITISIERT GRIFF IN "FREMDE TASCHEN"

Wien (OTS) - Das Präsidium des Österreichischen Wirtschaftsbundes übt Kritik an den Regierungsplänen, Härtefälle bei der Besteuerung von Unfallrenten aus Mitteln der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) zu lösen.

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf: "Der Griff in fremde Taschen, auf zweckgebundene Gelder, ist generell abzulehnen. Dies erinnert frapant an die mit der Wirtschaft nicht akkordierte Abschöpfung des Entgeltfortzahlungsfonds, wogegen man im übrigen den Rechtsweg beschreiten werde. Der Wirtschaftsbund gibt der Bundesregierung zu bedenken, dass sie mit derartigen politischen Gepflogenheiten, das Vertrauen der Wirtschaft in eine maßgeblich durch Strukturreformen zu erreichende Budgetkonsolidierung beschädigen kann. Die Besteuerung von Unfallrenten wurde auf Empfehlung von Experten eingeführt und kann nicht auf Zuruf "einfacher Parteimitglieder" zu Lasten Dritter abgeändert werden." **** (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsbund-Bundesleitung
Tel.: (01) 505 47 96-30
t.lang@wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB/OTS