Delegiertenkonferenz der FSG der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten

GdG/FSG-Forderungen an die neue Wiener Stadtregierung

Wien (GdG/FSG). Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG/FSG), Landesgruppe Wien, halten heute eine außerordentliche Delegiertensitzung im Kongresshaus Wien ab. "Wir als sozialdemokratische GewerkschafterInnen werden im Zuge der Konferenz unsere Forderungen an die neue Wiener Stadtregierung dem amtierenden Bürgermeister Dr. Michael Häupl übergeben. Denn wir werden keine Verschlechterungen für die Bediensteten der Stadt Wien dulden", stellt Rudolf Hundstorfer, Vorsitzender der GdG/FSG- Landesgruppe Wien fest.++++

Die Forderungen der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (FSG/GdG) sind unter anderem:

O Gegen Privatisierung
O Unterstellung unter die Dienstordnung
O Sozialpolitische Verantwortung - Kündigungsdruck, MitarbeiterInnenbeurteilung: Krankheit darf kein Kriterium bei der MitarbeiterInnenbeurteilung sein.
O Liberalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
O Verstärkte Mitwirkungsrechte und Mitbestimmung der Personalvertretung
O Zuteilung zugewiesener Bediensteter nur mit deren Einverständnis O Keine Umsetzung der Pensionsreform 2000 auf Wiener Landesebene O Integration und Gleichstellung von Behinderten im Wiener Gemeindedienst
O Vollständige Umsetzung des Wiener Bedienstetenschutzgesetzes und Sicherstellung der Finanzierung

"Im Vordergrund unserer Forderungen steht die Ablehnung von Privatisierungen. Wir treten als sozialdemokratische GewerkschafterInnen vehement gegen die Privatisierung kommunaler Dienstleistungen auf", betont GdG/FSG Wien Vorsitzender Hundstorfer. "Aber unsere weiteren Forderungen sind keineswegs weniger gewichtig als die Ablehnung der Privatisierung", so Hundstorfer weiter.

FSG, 28. Februar 2001
Nr. 19

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