Haubner: Frauenpolitik bleibt Haupt-Sache!

Neues Referat Frauen und Gesundheit setzt richtiges Signal in der Frauenpolitik

Wien, 2001-02-28 (fpd) - Als Faschingsbeiträge bezeichnete heute die freiheitliche Frauensprecherin LR Ursula Haubner die Kommentare der Opposition zur neu geschaffenen Männerabteilung im Generationenministerium. "Es steht völlig außer Streit, daß auch in Zukunft Frauenpolitik Haupt-Sache in personeller, finanzieller, aber auch inhaltlicher Hinsicht bleiben wird. Besonders erfreulich - aber von der Opposition bewußt verschwiegen - ist das neu geschaffene Referat Frauen und Gesundheit, welches Antworten auf aktuelle Frauenfragen geben soll", erklärte Haubner weiter. ****

Das neue Referat Frauen und Gesundheit werde insbesondere Schwerpunkte bei der Pränatalmedizin, der medizinisch unterstützten Fortpflanzung, bei der verbesserten Früherkennung und Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs, aber auch bei der Bekämpfung vom sexuellem Mißbrauch und Gewalt bei Frauen und Mädchen setzen.

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind: Maßnahmen zur Bekämpfung von Suchterkrankungen, Verbesserung der Krebsvorsorge, Aidsprävention, Verbesserung der psychosozialen Situation von Frauen sowie der generelle Ausbau der Gesundheitsvorsorge und eine Vernetzung bestehender medizinischer und psychosozialer Einrichtungen in Hinblick auf frauengesundheitsrelevante Themen.

Alleine dieser kurze Auszug aus dem Aufgabenbereich des neuen Referates Frauen und Gesundheit zeige, welchen Schwerpunkt Frauenpolitik unter Sozialminister Haupt hat. Da sich aber immer auch mehr Männer mit Problemen an das Ministerium wenden, sei eine eigene Männerabteilung nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu sehen. Auch Männer haben Probleme, ob mit Alkohol, in der Partnerschaft, oder mit Gewalt.

"Gerade hier sehe ich eine Möglichkeit, das Bewußtsein bei Männern für Mitverantwortung in der Familie, Partnerschaft und Kindererziehung zu stärken. Beruf und Familie zu vereinbaren, darf nicht nur Frauensache sein. Ich erwarte mir deshalb auch einen Nutzen der Männerabteilung für die Frauen. In einem Generationenministerium gilt es eben nicht nur die Interessen der Älteren, der Jungen oder der Frauen - sondern auch die der Männer miteinzubeziehen. Niemand hat sich auch daran gestoßen, als das Land Oberösterreich ein eigenes Männerreferat einrichtete. Oppositionelle Faschingsdienstagsmeldungen dazu dienen der Sache nicht, sondern gehen an der Ernsthaftigkeit eines gemeinsamen Miteinanders von Mann und Frau vollkommen vorbei", so Haubner abschließend. (Schluß)

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