Vertragsunterzeichnung Bertrand de Billy - RSO Wien am 28.2. BILD

Wien (OTS) - Der französische Dirigent Bertrand de Billy wird ab September 2002 die Position des Chefdirigenten des Radio Symphonieorchesters Wien übernehmen. Der Vertrag wurde am Mittwoch, den 28. Februar von de Billy und Generalintendant Gerhard Weis im Beisein von Hörfunkintendant Manfred Jochum und RSO-Managerin Andrea Seebohm unterzeichnet.****

"Ich freue mich sehr, heute diesen Vertrag mit Bertrand de Billy zu unterzeichnen", so Generalintendant Gerhard Weis, "denn de Billy ist ein junger, weltweit bereits sehr geschätzter und auch routinierter Dirigent, auf dessen Arbeit mit unserem in Topform befindlichen Orchester wir schon sehr gespannt sind." Hörfunkintendant Manfred Jochum: "Mittlerweile genießt das RSO-Wien Weltruf. Es ist unverzichtbar für das Musikland Österreich und es ist unverzichtbar für den ORF. Dies ist nicht zuletzt auch das Verdienst seiner Chefdirigenten. Ich bekenne mich voll Stolz zu diesem Orchester, das mit de Billy weiterhin einen Garanten für die bekannt hohe Qualität dieses Klangkörpers an seiner Spitze hat."

De Billy über seine neue Aufgabe: "Ich bin begeistert, ab 2002 wieder ein Symphonieorchester und noch dazu das RSO in Wien leiten zu dürfen, nachdem jetzt einige Jahre doch die Oper mein Schwerpunkt war. Vor allem das vielfältige Repertoire des Orchesters reizt mich. Ich kehre damit zurück zu meinen Wurzeln, denn ich habe ja am Beginn meiner Karriere ausschließlich Konzerte dirigiert."

ORF-Generalintendant Gerhard Weis hat auf Vorschlag von RSO-Managerin Dr. Andrea Seebohm und Hörfunkintendant Dr. Manfred Jochum Bertrand de Billy zum neuen Chefdirigenten des RSO-Wien ab 1. September 2002 bestellt. Der 35-jährige französische Dirigent folgt dem Amerikaner Dennis Russell Davies. Die erste Zusammenarbeit zwischen de Billy und dem RSO-Wien erfolgte beim Festival "Osterklang" 1999 mit drei Aufführungen von Massenets "Marie Magdaleine". Im Sommer 2000 traf er wieder mit dem RSO-Wien zusammen, bei einer Neuproduktion von Massenets "Werther" im Theater an der Wien im Rahmen des "Wiener Klangbogens", wo auch eine Verdi-Gala unter ihm mit Stars und dem RSO-Wien auf dem Programm stand. Und im Herbst 2000 nahm er gemeinsam mit dem RSO-Wien "Cosi fan tutte" auf CD auf. Ab 1. 9. 2002 wird de Billy seine Arbeit voll auf die Konzerttätigkeit des RSO-Wien konzentrieren. Der Vertrag wird zunächst auf vier Jahre abgeschlossen.

Das Radio Symphonieorchester Wien ist Österreichs einziges Rundfunkorchester. Von 1969 bis 1996 hieß es ORF-Symphonieorchester -1996 erhielt es den neuen Namen Radio Symphonieorchester Wien. Das RSO-Wien hat derzeit 97 Mitglieder, davon 26 Damen. Es ist auf Neue Musik spezialisiert, spielt aber auch das gesamte Klassik-Repertoire sowie Operette und Wiener Walzer. Nähere Informationen sind abrufbar unter http://rso-wien.orf.at.(ih)

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