NEWS-Exklusiv: Auto-Forstinger ringt mit 800 Millionen Schuldenberg - Milliardenpoker mit Hauptgläubiger Bank Austria über die Zukunft der Autoerssatzteil-Kette .

Vorausmeldung zu NEWS 9/01 v. 1.3.2001

Wien (OTS) - Die wirtschaftliche Zukunft der Auto-Ersatzteilkette Forstinger steht seit Anfang dieser Woche auf des Messers Schneide, berichtet das NEWS in seiner Donnerstag erscheinenden neuen Ausgabe:

+ Das Unternehmen ist seit Monaten massiv auf Schleuderkurs und hat mit zuletzt 2,5 Milliarden Schilling Umsatz und 1.100 Mitarbeitern -mittlerweile einen Schuldenberg von rund 800 Millionen Schilling angehäuft.

+ Hauptgläubiger ist die Bank Austria mit offenen Forderungen von rund 640 Millionen, der Rest entfällt auf Lieferanten. Seit Anfang dieser Woche wird, wie NEWS exklusiv berichtet, fieberhaft über die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens verhandelt.

+ Aus Sicht der Forstinger-Unternehmens-Führung, berichtet NEWS, scheint derzeit eine Insolvenz als das beste Sanierungsvehikel betrachtet zu werden, um ohne gröbere finanzielle Belastungen neu durchstarten zu können.

+ Die Bank Austria hingegen drängt in den Verhandlungen, so NEWS, darauf, daß das Unternehmen in neuer Form weitergeführt wird - etwa mit einem Partner oder unter neuer Geschäftsführung.

+ Als Wunschkandidaten für eine Partnerschaft gehandelt werden unter anderem Derendinger (Schweiz), ATU (Deutschland), Rhiag (Italien) und Auto Zone (USA).

Sollte keiner der Wunschpartner zum Zug kommen und es in letzter Konsequenz zu einer reinen Immobilien-Verwertung kommen, steht jedenfalls schon ein heißer Kandidat parat:

+ Die deutsche Diskonter-Gruppe Lidl & Schwarz (ist im Zuge ihrer Expansion an guten Standorten höchst interessiert. Zumal die meistender rund 130 Forstinger-Filialen mit einer Fläche von 600 bis 1000 Quadratmetern ideal in das Konzept einer weiteren Expansion der deutschen Diskont-Kette in Österreich passen würden, berichtet NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe.

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