BAUMGARTNER-GABITZER: QUALITÄTSKONTROLLE VON MEINUNGSUMFRAGEN NOTWENDIG Enquetekommission des Nationalrates befasst sich mit Beeinflussung von Wahlergebnissen

Wien, 27. Februar 2001 (ÖVP-PK) Eine Qualitätskontrolle von Meinungsumfragen ist notwendig und wird von Meinungsforschern und Politikwissenschaftern auch mehrheitlich befürwortet. So umriss heute, Dienstag, die Vorsitzende des Verfassungsauschusses Abg. Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer eine wesentliche Forderung in der heutigen Enquetekommission des Nationalrates im Parlament. Die Enquetekommission befasst sich mit der möglichen Beeinflussung von Wahlergebnissen durch Meinungsumfragen. Alle anwesenden Vertreter betonten dabei die Wichtigkeit einer derartigen Diskussion. Diese Enquetekommission ist auf Betreiben der ÖVP zustande gekommen und Baumgartner-Gabitzer ist froh über die Diskussion, die damit begonnen wurde. "Ich halte das für demokratiepolitisch äußerst wichtig". ****

Wichtig ist für Baumgartner-Gabitzer auch eine Selbstbeschränkung der Massenmedien. Medien hätten den Druck, Umfragen - auch wenn sie nicht ganz vollständig seien - zu veröffentlichen. Deshalb sollte es gewisse Richtlinien für Medien geben. Um Fehlerquellen auszuschließen, sollten daher bei der Veröffentlichung von Meinungsumfragen nicht nur die Stichprobengröße und die Schwankungsbreite, sondern auch die Methodik, derer sich die Umfrage bedient, sowie die Rohdaten der einzelnen Ergebnisse angegeben werden, schloss die ÖVP-Verfassungssprecherin.
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