Blecha: Kein schöner Zug der ÖBB

ÖBB-Vorteilscard wird für Senioren zur Nachteilscard

Wien (SK) Die heutige Pressekonferenz von ÖBB-Direktor Stindl nahm der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, neuerlich zum Anlass, um gegen die Diskriminierung der ÖBB gegenüber den älteren Bahnfahrern zu protestieren. ****

Bekanntlich erhalten bestehende ÖBB-Vorteilscard-Kunden bei Buchungen per Internet bzw. bei Automaten 50 Prozent Ermäßigung, kauft man -wie bisher - sein Ticket am Schalter, werde die Ermäßigung um fünf Prozent gekürzt und beträgt nur mehr 45 Prozent. Die Bahnkarte werde somit um zehn Prozent teurer.

Blecha: "Die ÖBB-Vorteilscard wird so für die Senioren zur Nachteilscard - das ist kein schöner Zug der ÖBB"! Für den Seniorenvertreter zählt vor allem die Tatsache, dass viele Pensionisten über keinen Internet-Anschluss verfügen bzw. das Automaten-Angebot seitens der ÖBB völlig unzureichend ist.

Der Konsumentensprecher des Pensionistenverbandes Österreichs, Fritz Koppe, widersprach vehement der Meinung von ÖBB-Direktor Stindl, die Senioren hätten die Kürzung der Ermäßigung durch die Verbesserung des Serviceangebots akzeptiert und ohne Proteste hingenommen. "Diese Aussage ist eine Provokation. Ich kann vom Gegenteil berichten, im Pensionistenverband rufen dauernd empörte Pensionisten an, um sich über diese ÖBB-Senioren-Diskriminierung zu beschweren."

"Die Pensionisten sind mit Ausnahme des Berufsverkehrs die größte Kundengruppe. Ich fordere von der ÖBB die sofortige Rücknahme dieser seniorenfeindlichen Entscheidung", so Blecha abschließend. (Schluss) ns/mp

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