VP- HAHN: Stadträtin Pittermann soll Blockadehaltung bei Sanitätsausbildung aufgeben

Der hohe Qualitätsstandard der Sanitätersausbildung darf nicht wegen 13 Millionen Schilling gefährdet werden -

Wien (ÖVP-Klub) Verwundert zeigte sich der Gesundheitssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. GR Dr. Johannes HAHN, über die ablehnende Haltung von Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann gegenüber dem Entwurf für ein neues Sanitätergesetz. "Pittermanns Gesundheitsressort will die verhältnismäßig geringen Mehrkosten für die bessere, weil intensivere Ausbildung der Sanitäter, die in dem Gesetzesentwurf vorgesehen ist, aus unverständlichen Gründen nicht aufbringen. Angesichts der Fragwürdigkeit vieler Subventionen, für die sich SPÖ-Stadträte immer wieder stark machen, mutet es seltsam an, daß 13 Millionen Mehrkosten das Hindernis für eine verbesserte Ausbildungsqualität sind. In der Millionenstadt Wien darf solche Politik keinen Platz haben!", so HAHN in einer scharfen Reaktion.

Der VP-Gesundheitspolitiker erinnert an die Vorgeschichte: Seit Jahren werden auf Bundes- und Länderebene Verhandlungen über die Reform der Sanitäterausbildung geführt, in denen selbstverständlich auch die Stadt Wien eingebunden war und ist. Ziel war es vor allem, die Zahl der im alten Sanitätergesetz festgeschriebenen Ausbildungsstunden auf ein dem heutigen Standard entsprechendes Niveau zu heben. Seitens der Stadt Wien wurde immer Zustimmung zu dem Entwurf signalisiert, jetzt soll dies aufgrund der Kosten scheitern?

Der zur Diskussion stehende Entwurf stößt auf breite Zustimmung von Rettungsorganisationen, dem Gewerkschaftsbund und dem Gesundheitsministerium selbst. Wien darf sich nicht wegen der Kostenfrage aus der für die Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung wichtigen Einigung ausklinken. HAHN: "Die Stadt kann sich nicht nur darauf verlassen, daß einige Rettungsorganisationen wie das Rote Kreuz freiwillig ihre Sanitäterausbildung bereits jetzt auf höchstem Niveau und über das gesetzliche Mindestmaß von 135 Stunden betreiben, wenn zugleich die städtischen Rettungsdienste der MA 70 diesbezüglich nur ‚Ausbildung nach Vorschrift‘ machen."

"Frau Stadträtin Pittermann möge sich mit der gleichen Hingabe der Problemlösung hinsichtlich der Sanitäterausbildung widmen, wie sie dies als Standesvertreterin der Ärzte tut. Politik ist auch eine Frage der Prioritätensetzung!", so HAHN abschließend

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