Kollross: "Die Droge Alkohol ist und bleibt die Bedrohung Nummer 1 im Straßenverkehr"

Der Verbandsvorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich und Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, Andreas Kollross, nimmt zum Maßnahmen-Paket gegen Drogenlenker Stellung.

"Das Maßnahmen-Paket Mikl-Leitners zeigt, dass am eigentlichen Problem vorbei diskutiert wird. Die Droge Alkohol ist und bleibt die Bedrohung Nummer 1 im Straßenverkehr. Suchtgiftmissbrauch am Steuer ist bloß ein Nebenschauplatz. Interessant an der Presseaussendung der VP Geschäftsführerin ist, dass völlig unwissenschaftlich zwischen illegalen Drogen und Alkohol unterschieden wird. Es scheint, dass das Problembewusstsein der ÖVP in Bezug auf Alkohol gleich Null ist.

"Die von Mikl-Leitner geforderten Maßnahmen sind völlig ungeeignet. Vor allem die Informationsweitergabe seitens der Justizbehörde an die Exekutive ist als problematisch einzustufen. So müsste sichergestellt werden, dass die Exekutive die Daten nicht dazu benützt, um BürgerInnen zu bespitzeln. Grundsätzlich ist diese Maßnahme jedoch als völlig übertrieben zu bewerten. Weiters wäre es interessant zu erfahren, was die VP Geschäftsführerin unter einem geringen Verdacht versteht. Zu begrüßen sind natürlich präventive Maßnahmen, wobei die hier zur Verfügung gestellten Gelder bei weitem nicht ausreichen werden".

"In diesen Zusammenhang ist auf die Erfahrungen der Niederlande hinzuweisen, die trotz liberalerem Umgang mit sogenannten weichen Drogen, keine Probleme mit Suchtgiftmissbrauch am Steuer haben. Holländische Drogenfachleute sehen hier einen Zusammenhang zwischen liberalerem Umgang und steigendem Bewusstsein in der Bevölkerung", so Kollross abschließend.

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