Stadlbauer: Wenn Haupt aktiv wird, ist Schlimmstes zu befürchten

Wien (SK) "Es ist traurig aber wahr, dass Frauen mittlerweile hoffen müssen, keine Neuigkeiten aus dem 'Frauenministerium' zu hören. Denn wenn Frauenminister Haupt aktiv wird, kann das nur Schlimmes bedeuten", erklärte SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die jüngste Prioritätensetzung Haupts, die Einrichtung einer Männerabteilung, zeige klar, dass Haupt die Realität völlig ignoriert. Er verzichte auf den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, er verschwende keinen Gedanken an die immer noch bestehende Ungleichbehandlung im Beruf und vor allem im Bereich der Führungskräfte, er unternehme nichts, um den Frauen den Wiedereinstieg nach der Karenz zu erleichtern, "aber er widmet den diskriminierten Männern eine eigene Abteilung" - obwohl, so Stadlbauer, "die Zahl der diskriminierten Männer jene der in der neuen Männerabteilung Beschäftigten nicht wesentlich übersteigen werde". ****

Fairerweise dürfe aber nicht verschwiegen werden, so Stadlbauer weiters, dass einem Mann durch die Abteilung 6 in der Sektion VI bereits geholfen werden konnte, nämlich dem neuen Leiter Johannes Berchtold. Der ehemals stellvertretende Büroleiter der glücklosen Kurzzeitministerin Sickl könne sich nun über seine eigene Abteilung freuen. "Ein erster großer Erfolg für den Männerlobbyisten Haupt", so Stadlbauer abschließend. (Schluss) se

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