- 26.02.2001, 11:18:18
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ARBÖ: Nach Faschingsfeiern den tückischen Restalkohol nicht vergessen=
Wien (ARBÖ) - Viele Autolenker unterschätzen laut ARBÖ leider
auch oft den "tückischen" Restalkohol. Daher sollten Kraftfahrer
nicht nur nach den Faschingsfeiern mit Alkoholgenuss, sondern auch
am Aschermittwoch auf das eigene Fahrzeug verzichten und auf
öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis umsteigen. Denn wer
alkoholisiert ein Kraftfahrzeug lenkt muss mit schweren
Konsequenzen rechnen, betont der ARBÖ.
Kaffee, Cola oder kalte Dusche können den Abbau des Alkohols
nicht beschleunigen und die Fahrtüchtigkeit nicht verbessern.
ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Prim. Dr. Josef Nagler mahnt daher
zur Vorsicht: "Es gibt kein Patentrezept, wie man sich an die 0,5-
Promillegrenze heran trinken kann, denn auf den Alkoholspiegel im
Blut haben viele Komponenten wie beispielsweise Körpergewicht,
Alter oder vorangegangene Nahrungsaufnahme einen entscheidenden
Einfluss."
Es ist daher wichtig zu wissen, wie schnell Alkohol vom Körper
wieder abgebaut wird: Pro Stunde kann der Körper etwa 0,1 Promille
abbauen. "Ob man schläft oder Sport betreibt, ist dabei völlig
unerheblich. Auch schwarzer Kaffee oder fettes Essen ist
wirkungslos. Und die "Pille gegen Promille" gehört sowieso ins
Land der Träume", so ARBÖ-Verkehrsmediziner Pro.Prim.Dr. Josef
Nagler.
Rückfragehinweis: ARBÖ Presse
Tel.: (01) 89121-244
e-mail: presse@arboe.at
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