• 26.02.2001, 09:09:03
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  • OTS0025

Neue Studie belegt: Aricept (Donepezil Hydrochlorid) kann Belastung von Pflegekräften verringern

Stockholm, Schweden (ots-PRNewswire) - Pflegekräfte von mit
Aricept behandelten Patienten berichten, dass sie im Vergleich mit
Pflegern, die mit Placebos behandelte Patienten betreuen, weniger
Zeit mit Hilfestellungen für Patienten mit leichter bis
mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung verbringen. Dieses und andere
Ergebnisse einer einjährigen Placebo-kontrollierten Studie wurden
jetzt auf dem 14. jährlichen Treffen der American Association for
Geriatric Psychiatry (AAGP) präsentiert. Aricept, das am häufigsten
verschriebene Alzheimer-Medikament, ist ein klinisch getestetes, gut
verträgliches, einmal täglich anzuwendendes Mittel zur Behandlung von
leichten bis mittelschweren Alzheimer-Erkrankungen.

"Wir wissen seit langem, dass sich die zerstörerischen
Auswirkungen der Alzheimer-Krankheit nicht auf die Patienten
beschränken; sie stellen auch eine enorme Belastung für die
Pflegekräfte dar", sagte Dr. Bengt Winblad von der Abteilung für
klinische Neurowissenschaft am Karolinkska Institute, Schweden.
"Unsere Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die
intellektuellen und funktionalen Verbesserungen, die mit Aricept
behandelte Patienten erleben, auch die Belastung der Pflegekräfte
verringern können."

Dr. Winblad hat über ein Jahr mit Aricept und mit Placebos
behandelte Patienten in einer doppelblinden Studie beobachtet, um die
Auswirkungen der Therapie auf die Denkfähigkeit der Patienten und auf
ihre Fähigkeit zur Ausführung von einfachen Tätigkeiten des täglichen
Lebens (ADL - Activities of Daily Living: z.B. Gang zur Toilette,
Ankleiden und Baden) und zur Ausführung von instrumentellen
Tätigkeiten des täglichen Lebens (IADL - Instrumental Activities of
Daily Living: z.B. Gebrauch des Telefons, Einkaufen, Beschäftigung
mit Hobbies und die Verwaltung von Geld) zu ermitteln.

Die einjährige Behandlung mit Aricept hatte vorteilhafte
Auswirkungen auf die allgemeinen und die kognitiven Funktionen. Diese
Studie zeigt auch, dass mit Aricept behandelte Patienten im Vergleich
zu mit Placebos behandelten Patienten im Laufe der Studie bedeutende
funktionale Vorteile erreichten. Die Einstufung erfolgte gemäß der
Progressive Deterioration Scale (PDS - Skala des fortschreitenden
Verfalls) in Woche 52 (p<0.05). In der 52. Woche durchgeführte
PDS-Analysen in einzelnen Bereichen zeigten, dass mit Aricept
behandelte Patienten im Vergleich zu mit Placebos behandelten
Patienten in 9 der 10 PDS-Bereiche bessere Ergebnisse erzielten, von
denen Telefon (p=0,009), Gedächtnis (p=0,003) und Körperpflege
(p=0,042) statistisch signifikant waren.

Die Forscher fanden ebenfalls heraus, dass die Pflegekräfte in der
mit Aricept behandelten Gruppe im Vergleich weniger Zeit für die
Versorgung ihrer Patienten aufwenden mussten als jene in der mit
Placebos behandelten Gruppe. Ebenso verbrachen sie weniger Zeit
damit, ihren Patienten bei instrumentellen oder einfachen ADLs zu
assistieren. Die an der Studie beteiligten Forscher nehmen an, dass
diese Zeitersparnis den funktionellen Vorteilen zugeschrieben werden
kann, die den Patienten durch die Einnahme von Aricept zuteil werden
können.

In diesem in Nordeuropa durchgeführten Versuch wurde 286 Patienten
mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung nach einer
Einteilung im Zufallsverfahren entweder Aricept (Donepezil
Hydrochlorid) oder ein Placebo verabreicht. Die Einstufungsmaßnahmen
umfaßten sowohl die Progressive Deterioration Scale (PDS), die
IADL-Skala, und die Physical Self-maintenance Scale (PSMS - Skala für
Körperliche Selbsterhaltung). Die Zeit, die die Pflegekräfte damit
zubrachten, Patienten bei einfachen und instrumentellen ADLs zu
assistieren und die insgesamt für die Pflege der Patienten
aufgewendete Zeit wurde ebenfalls festgehalten.

Es wurde berechnet, dass die Pflegekräfte in der mit Aricept
behandelten Gruppe im Vergleich zu der mit Placebos behandelten
Gruppe über einen Zeitraum von 52 Wochen durchschnittlich 400 Stunden
weniger mit Pflegeleistungen verbrachten, was 10 Arbeitswochen
entspricht. Außerdem verbrachten die Pflegekräfte der Patienten, die
Aricept erhielten, im Vergleich zu denen, deren Patienten Placebos
erhielten, weniger Zeit damit, den Patienten bei einfachen (2,4 im
Vergleich zu 3,7 Stunden pro Tag (P=NS)) und bei instrumentellen ADLs
(7,7 im Vergleich zu 8,3 Stunden pro Tag (P=NS)) zu assistieren.

Des Weiteren berichteten in den folgenden Wochen mehr Pflegekräfte
der mit Placebos behandelten Patienten, dass sie den größten Teil des
Tages (mindestens 16 Stunden) mit der Pflege von Patienten verbracht
haben, als dies in der mit Aricept behandelten Gruppe der Fall war:
In den Wochen 12 (2% vs. 1%; p=0,34); 24 (3% vs. 0%; p<0,05); 36 (5%
vs. 0%; p<0,05) und 52 (6% vs. 2%, p=0,1).

"Die Reduktion der täglichen Pflegezeit um eine Stunde täglich mag
jemandem, der sich nicht in einer ähnlichen Situation befindet,
gering erscheinen", sagte Dr. Winblad. "Im Alltag einer Pflegekraft
wird allerdings jede Erleichterung der täglichen Arbeitslast von
Bedeutung sein, wie gering sie auch sein mag."

Im Laufe dieser einjährigen Studie waren die in Verbindung mit der
Behandlung mit Aricept im Vergleich zur Behandlung mit Placebos am
häufigsten auftretenden negativen Ereignisse Asthenie oder Ermüdung
(8% vs. 4%), Synkopen oder Ohnmachten (6% vs. 3%) und Schwindel (8%
vs. 2%).

Obwohl die Alzheimer-Krankheit unheilbar ist, gibt es eine Reihe
medikamentöser Behandlungen, die eine Kontrolle einiger ihrer
Symptome erlauben. Die einmal täglich einzunehmenden Aricept
(Donepezil Hydrochlorid)-Tabletten können bei Menschen mit leichter
bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung das Denkvermögen verbessern
und die ADL- und IADL-Fähigkeiten der Patienten aufrecht erhalten.

Während dieser einjährigen, multinationalen und
Placebo-kontrollierten klinischen Studie wurde das mit der Mini
Mental State Examination (MMSE) gemessene geistige
Auffassungsvermögen von mit Aricept behandelten Patienten auf oder
nahe dem Basiswert gehalten.

Die Alzheimer-Krankheit, bei der es sich um eine progressive und
degenerative Störung der Gehirnfunktionen handelt, beeinträchtigt das
Denkvermögen und die Fähigkeit zur Ausführung alltäglicher
Tätigkeiten wie den Umgang mit Geld, den Gebrauch des Telefons,
Körperpflege, etc. Weltweit leiden ungefähr 15 Millionen Menschen an
Alzheimer.

Aricept ist gut verträglich, aber möglicherweise nicht für jeden
geeignet. Einige Menschen können Übelkeitsgefühle, Durchfall,
Schlaflosigkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit oder
Appetitlosigkeit erleben. In den Untersuchungen waren diese Effekte
gewöhnlich leichter und vorübergehender Natur. Einige Menschen, die
Aricept einnehmen, können Ohnmachtsanfälle erleiden. Menschen, die
eine Neigung zu Geschwüren haben, sollten dies ihren Ärzten
mitteilen, da dieser Zustand sich verschlechtern könnte.

Bei einer progressiv-degenerativen Krankheit wie der
Alzheimer-Krankheit wird ein Nicht-Fortschreiten des weiteren
Verfalls oder ein Fortschreiten des Verfalls, das geringer ausfällt
als erwartet, als positive Reaktion betrachtet. In klinischen
Versuchen wurden bei mit Aricept behandelten Patienten Besserung,
Stabilisierung und Verschlechterung beobachtet. Die individuellen
Reaktionen auf eine Behandlung können deutlich voneinander abweichen.

Aricept ist auf Rezept in mehr als 40 Ländern erhältlich. Im
November 1994 haben Eisai Co., Ltd. und Pfizer Inc. die Bildung einer
strategischen Allianz zur Distribution von Aricept und zur
Entwicklung neuer Behandlungsformen für die Alzheimer-Krankheit und
andere kognitive Störungen bekanntgegeben. Aricept ist innerhalb
dieser Allianz das zentrale Präparat. Seit seinem ersten
Marktauftritt, der im Februar 1997 in den Vereinigten Staaten
erfolgte, wurde Aricept mit mehr als 450 Millionen Einnahmetagen
weltweit von den von der Alzheimer-Krankheit betroffenen Menschen gut
aufgenommen. In den Vereinigten Staaten bekamen mehr als 1,4
Millionen Menschen Aricept verschrieben.

Eisai Co., Ltd. und Pfizer Inc. haben sich zu einer dem
Fortschritt in der Alzheimer-Therapie gewidmeten Zusammenarbeit
verpflichtet. Diese Studie wurde von Eisai und Pfizer Inc.
finanziert.

Die vollständigen Verordnungsinformationen sind auf Anfrage über
Melissa Furrie bei Porter Novelli oder Celeste Torello bei Pfizer
Inc. erhältlich (siehe untenstehende Kontaktinformationen).

Aricept ist eine eingetragene Handelsmarke von Eisai Co., Ltd.

ots Originaltext: Eisai Co., Ltd. und Pfizer Inc.

Rückfragen bitte an:
Melissa Furrie bei Porter Novelli, Tel.: +1-212-601-8232;
Celeste Torello bei Pfizer Inc., Tel.: +1-212-733-6471

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

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