Pietsch: Groteskes Vorhaben: Südbahntrasse über Ungarn und Slowenien

Enormer Verlust an Arbeitsplätzen droht

St. Pölten (SPI) - Der Wiener Neustädter Landtagsabgeordnete Karl Pietsch sieht "einen enormen wirtschaftlichen Schaden für die südlichen Regionen Niederösterreichs, wenn die Trasse der ‚Neuen Südbahn‘ über Ungarn und Slowenien laufen würde", wie dies in einem Vorschlag von Landeshauptmann Pröll kürzlich präsentiert wurde. "Die Standortqualität des Südens Niederösterreich müsste massive Einbussen hinnehmen, weil sich Betriebe eher im lohnkostenniedrigen Ungarn und in unmittelbarer Nachbarschaft einer leistungsfähigen Verkehrstrasse ansiedeln würden, anstatt in Österreich, wo die notwendige Modernisierung der Südbahntrasse weiter hinausgeschoben und rein politisch motiviert verzögert wird. Diese Trassenführung würde ganz besonders einen enormen Verlust an Arbeitsplätzen und eine Verringerung des allgemeinen Wohlstandes für den Süden Niederösterreichs bedeuten", legt LAbg. Karl Pietsch klar.****

"Die Investitionsmilliarden würden ins Ausland fließen - dort würden die neuen Güterströme laufen, dort würde die Wertschöpfung erzielt. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass diese neue Trassenführung ja kaum zu verwirklichen ist, alleine die Grundablöseverhandlungen würden Jahrzehnte dauern und die Kosten würden in astronomische Höhen steigen", kritisiert Pietsch. Aus Sicht der NÖ-Sozialdemokraten ist der Plan, die Südbahn über Ungarn und Slowenien zu führen, strikt abzulehnen, denn dies wäre die Preisgabe einer ganzen Region und eines Bundeslandes", schließt der Wiener Neustädter SP-Politiker. (Schluss) sk

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