Keusch: Berufsschule Amstetten weiter an einem Standort

Ausgliederung von Unterrichtsbereichen in den ehemaligen Gutshof der Landesnervenklinik Mauer brächte Schwierigkeiten für Lehrbetrieb und Schüler

St. Pölten, (SPI) - Der Idee, den ehemaligen und seit Jahren leerstehenden Gutshof der Landesnervenklinik Mauer in die Landesberufsschule Amstetten einzugliedern, erteilt der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch eine klare Absage. "Unsere ‚Universalmetallerberufsschule‘ in der zwölf Lehrberufe im Metall-und Automatikbereich unterrichtet werden, wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen eines umfangreichen Investitionsprogrammes modernisiert und ausgebaut. Amstetten gehört damit zu den modernsten Berufsschulstandorten Niederösterreichs. Eine Ausgliederung von bestimmten Lehrbereichen bzw. eine Zersplitterung des Standortes würde nicht nur Schwierigkeiten für den Lehrbetrieb selbst bringen, auch die Schüler müßten Erschwernisse durch das Pendeln zwischen den Unterrichtsorten auf sich nehmen", so Keusch.

Die Berufsschule Amstetten erhielt im Rahmen eines umfassenden Ausbauprogrammes des Landes Niederösterreich in den vergangenen Jahren einen Zubau im Wert von 36,5 Millionen Schilling sowie ein neues Labor mit einem Investitionsvolumen von 6,5 Millionen Schilling. Erst vor wenigen Monaten wurden neue Drehmaschinen angeschafft, auch in die EDV-Ausstattung wurde investiert. "Der Standort ist damit für einen modernen und effektiven Lehrbetrieb gerüstet. Nun völlig ohne Notwendigkeit eine örtliche Aufteilung mit zweifellos auftretenden hohen Adaptierungskosten in Mauer vorzunehmen, ist sicher nicht sinnvoll. Für die Nutzung des Gutshofes der Landesnervenklinik gibt es sicher bessere Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der öffentlichen Verwaltung oder der privaten Wirtschaft", so Keusch.
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