"profil": FP-Schnell fordert Strasser-Rücktritt

Salzburgs FP-Chef wünscht sich Ewald Stadler als neuen Innenminister

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert der Parteiobmann der Salzburger FPÖ, Karl Schnell, den Rücktritt von Innenminister Ernst Strasser. Schnell in Anspielung auf die Diskussion um Infrastrukturministerin Monika Forstinger: "Wenn jemand in dieser Regierung rücktrittsreif ist, dann ist es Innenminister Ernst Strasser." Als Gründe nennt der Salzburger FP-Chef Strassers angebliches Versagen in der Spitzelaffäre, bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des "Drogensumpfes im Land". Schnell:
"Da war Caspar Einem noch der bessere Innenminister. Im Gegensatz zu Forstinger hat Strasser seinen Kredit längst verspielt."

Gleichzeitig mit seiner Rücktrittsaufforderung an Strasser reklamiert Schnell das Innenministerium für die Freiheitlichen. Schnell: "Wir haben beim Regierungseintritt wahrscheinlich den Fehler gemacht, dass wir sowohl den Innen- als auch den Außenminister der ÖVP überlassen haben. Wenn die Wahl in Wien auch noch danebengeht, dann müssen wir einen solchen Schritt überlegen." Der Salzburger FP-Chef stellt in diesem Zusammenhang sogar die weitere Zusammenarbeit mit dem Regierungspartner in Frage. Schnell:
"Wenn die ÖVP ein ehrliches Interesse am Weiterbestand der Koalition hat, müsste sie im Sinne einer guten Partnerschaft auf so einen Vorschlag eingehen."

Als neuen Innenminister schlägt Schnell den niederösterreichischen FP-Landesrat Ewald Stadler vor. "Stadler würde einen ausgezeichneten Innenminister abgeben. Ich verstehe nicht, dass man auf solch gute Leute in der FPÖ verzichtet", so Schnell in "profil".

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