ARBÖ: Paznauntal und Lech am Arlberg durch Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten

Lawinengefahr sorgt für zahlreiche Straßensperren

Wien (ARBÖ) - Der Winter hält Westösterreich weiter fest im Griff. Die heftigen Schneefälle, die zum Teil seit gestern früh durchgehend anhielten, sorgten für erhebliche Probleme auf den Berg- und Paßstraßen. Zahlreiche Paßstraßen mußten auf Grund von Lawinengefahr gesperrt werden, berichtet der ARBÖ.

Betroffen von einer Sperre durch Lawinengefahr war unter anderem auch die B188, Silvretta Bundesstraße. Die einzige Verbindungsstraße ins Paznauntal wurde von den Behörden ab Kappl für alle Fahrzeuge gesperrt. Da die B188, zwischen Galtür und der Silvrettahochalpenstraßen wegen Wintersperre geschlossen ist,
waren die Orte Galtür, Ischgl und Matun nicht mehr erreichbar. Der weiterhin stark anhaltende Schneefall in den frühen Morgenstunden könnte eine mögliche Versorgung der eingeschlossenen Bewohner und Gäste durch eine Luftbrücke gefährden. Ebenfalls eingeschlossen waren die Bewohner von Lech und Zürs am Arlberg. Grund hierfür war die Sperre der B198, Lechtal Bundesstraße, zwischen Alpe Rauz und Zürs. Auch hier war akute Lawinengefahr der Grund für die Sperre. Da die Verbindung Lech-Warth seit längerer Zeit ebenfalls wegen
der Gefahr eines Lawinenabganges gesperrt ist, waren auch die
beiden Promi-Schiorte am Arlberg von jeglicher Straßenverbindung abgeschnitten. Aber auch St. Christoph war kurzfristig von allen Straßenverbindungen abgeschnitten, berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst. Die B197, Arlberg Bundesstraße, war bereits in den gestrigen Abendstunden auf Vorarlberger Seite zwischen Stuben und St. Christoph gesperrt worden. In der Zeit von
7 bis 7.30 Uhr wurde auch die Tiroler Seite zwischen St. Anton und St. Christoph gesperrt. Hier waren dringend notwendige Lawinensprengungen der Grund für die Sperre.

Wie der ARBÖ bereits gestern berichtet, war die B108, Felbertauern Bundesstraße, wegen dem Abgang einer Staublawine gesperrt. Die wichtige Paßverbindung zwischen Osttirol und Salzburg blieb wegen der Räumungsarbeiten auf unbekannte Zeit gesperrt." Ein Ausweichen ist nur großräumig über die A10, Tauernautobahn, oder über Lienz und das Pustertal in Südtirol sowie die Brennerautobahn möglich", berichtet ein Sprecher der Gendarmerie gegenüber dem ARBÖ. Ebenfalls wegen Abgang eines Schneebrettes gesperrt war die B195, Gerlos Bundesstraße, ab Wald im Pinzgau. Hier konnte man lokal über die Gerlos-Mautstraße ausweichen.

Die meisten offenen Berg- und Paßstraßen in Tirol, Vorarlberg und Salzburg waren nur mit Schneeketten befahrbar. Betroffen von der Kettenpflicht für alle Fahrzeuge waren u.a. die B99, Katschberg Bundesstraße, über den Radstädter Tauern und den Katschberg, ebenso wie die B181, Achensee Bundesstraße, zwischen Wiesing und der Staatsgrenze, und die B198, Lechtal Bundesstraße, zwischen der Landesgrenze Tirol/Vorarlberg und Warth. "Derzeit sollte man bei Fahrten auf höhergelegene Berg- und Paßstraßen in Westösterreich auf jeden Fall Ketten mitführen. Winterreifen sind bei Reisen in die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg heute Pflicht", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst abschließend.

(Forts. mögl.)

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