Vladimir Zelezny respektiert die Entscheidung des internationalen Schiedsgerichts und betrachtet sie als Remis

Prag (ots-PRNewswire) - Der Geschäftsführer des tschechischen Fernsehsenders TV Nova, Dr. Vladimir Zelezny, gab gestern bei einer Pressekonferenz in Prag bekannt, dass er den Ausgang des internationalen Schiedsverfahrens in Amsterdam respektiere und dass er den Streit mit CME gemäß dem Spruch des internationalen Schiedsgerichts beilegen werde.

Der internationale Schiedshof der Internationalen Handelskammer in Paris, der dem Amsterdamer Gericht vorsitzt, verkündete am 9. Februar 2001 den Schiedsspruch, mit dem der Vertrag über den Verkauf von Aktien der Nova Consulting aufgehoben wird. Dieser Vertrag war der Kernpunkt des Streits zwischen Vladimir Zelezny und CME.

Nach der Entscheidung des internationalen Schiedsgerichts sind beide Vertragsparteien verpflichtet, der jeweils anderen Partei die erhaltene Vergütung zurückzuzahlen, d.h. auszutauschen, was sie ursprünglich in den Vertrag investiert hatten. CME sollte 23 Mio. USD erhalten, die bis 1999 an Vladimir Zelezny für seinen Anteil an CNTS in Höhe von 5,8%, der in Besitz der Nova Consulting ist, gezahlt wurden. Vladimir Zelezny soll im Gegenzug diese Beteiligung übernehmen. Vladimir Zelezny betonte, dass die beiderseitige Einigung gerecht sein müsse. Seinen Angaben zufolge bedeutet das, dass er von CME erwartet, einen Betrag an ihn zurückzuzahlen, der sich mit dem Kurs der Aktien zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses deckt.

Das Schiedsverfahren wurde von CME eingeleitet, einem Unternehmen mit Sitz in Hamilton auf den Bermudainseln, dessen Eigentümer der US-amerikanische Geschäftsmann Ronald Lauder ist.

Die Firma CME wurde trotz der von ihr eingereichten Klage auf Zahlung einer Vertragsstrafe von 470 Mio. USD durch Vladimir Zelezny kein Schadensersatz zugesprochen. "Das Schiedsgericht entschied ausdrücklich, dass Zelezny CME keinen Schaden zugefügt hatte", sagt Dr. Ales Rozehnal, Zeleznys Anwalt.

Als Sackgasse im Schiedsverfahren kann auch die Tatsache gewertet werden, dass CME keine Erstattung der Verfahrenskosten zugesprochen wurde.

Der Schiedsspruch macht dem langen Rechtsstreit zwischen Vladimir Zelezny und CME ein Ende. Vladimir Zelezny, Geschäftsführer von TV Nova, bemerkte bei der Pressekonferenz, dass mit dem Schiedsspruch und der Einigung der Streit mit CME für ihn endgültig beigelegt sei. Seinen Angaben zufolge bedeutet das, dass sich TV Nova voll auf die geplanten Multimedia-Projekte konzentrieren kann. Unter anderem wies er darauf hin, dass die TV-Märkte in der Slowakei, Ungarn und Polen erschlossen werden sollen.

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Mr. David Castek, Tel.: + 420-2-2315233, E-Mail: castek@cepra.cz und Martin Chalupsky, Pressesprecher, chalupsky@cepra.cz von CEPRA, a.s., Medienvertreter von TV Nova

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