Waneck: Frauen-Power für den Hauptverband

Krankenversicherungen sind eine der letzten Männerbastionen

Wien, 2001-02-22 (BMSG) - "Das Thema Frauen für den Hauptver-band, wurde beim gestrigen Sozialpartnergipfel zwar nur kurz andiskutiert, ist aber ein wesentliches Thema bei der Neuorga-nisation der Krankenkassen", so FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Nach dreißig Jahren Sozialdemokratie ist die Krankenkasse noch immer eine der letzten Männerbastionen." *****

"Ungeachtet der Tatsache steigender frauenspezifischer Probleme und Aufgabenstellungen in der Gesundheitsversorgung, werden diese wichtigen Bereiche derzeit ausschließlich von Männern be-handelt", kritisierte der Staatssekretär. Er, Waneck, habe da-her heute ein Schreiben an die Sozialpartner gerichtet, in wel-chem diese ersucht werden, Überlegungen anzustellen, in welcher Form je eine Frau aus der Dienstgeber- und Dienstnehmerkurie in den Vorstand der Sozialversicherungen kooptiert werden könnte.

Darüber hinaus, müsse längerfristig sichergestellt werden, daß auch im Präsidium des Hauptverbandes eine Frau vertreten sei, so Waneck. Dies sei aus der Sicht des BMSG absolut notwendig. "Die Zeit der reinen Männerbünde in der Politik sollte Anfang des 21. Jahrhunderts auch bei den Krankenversicherungen über-wunden sein", schloß Waneck. (Schluß) mg nnn bxf

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