TV-Programme: Gastgewerbe-Fachverbände konnten Belastungen abwenden

"Aus 2.000.000 wurden 20.000 Schilling" - Unnötiger Bürokratieaufwand soll nun wegverhandelt werden

Wien (PWK136) - Gibt ein Gastwirt oder Hotelier öffentlich Fernsehprogramme wieder, fallen dafür Entgelte an. Diese sollten erhöht werden. Insgesamt sollte die Branche zusätzlich bis zu zwei Millionen Schilling jährlich an Urheberrechtsentgelten zahlen. Dies war die ursprüngliche Forderung der Verwertungsgesellschaft Dachverband Filmschaffender Gen.m.b.H. (VDFS)

Die enge Kooperation der betroffenen Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Konzertlokalbesitzerverband (KLBV) hat nun zu einer erfreulichen Entscheidung der für diesen Fall eingesetzten Schiedskommission geführt: Jeder Hotelier und Gastwirt, der öffentlich Fernsehprogramme wiedergibt, schuldet bloß zwei Schilling pro Jahr an den VDFS. Bei 10.000 Betrieben sind dies 20.000 Schilling, anstelle der geforderten zwei Millionen.

Der Vorschlag, die reduzierte Summe unbürokratisch durch die Fachverbände für alle Betriebe pauschal abzugelten, wurde von der Schiedskommission leider abgelehnt. Somit wäre jeder betroffene Betrieb verpflichtet, Meldung an die VDFS abzugeben, worauf die VDFS dann eine Rechnung über zwei Schilling ausstellt.

"Derzeit versuchen wir auf die VDFS einzuwirken, eine unbürokratische Pauschalregelung zu akzeptieren. Sonst werden etwa 10.000 Betriebe unverhältnismäßig bürokratisch belastet. So beträgt allein das Porto ein Vielfaches des eigentlichen Betrages. Fest steht andrerseits, dass wir wesentlich höhere finanzielle Belastungen verhindern konnten" freuen sich die Vorsteher der beiden Fachverbände, Helmut Hinterleitner und Hans Melcher, sowie der KLBV. (hp)

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