Grüne-Landstraße: FPÖ verbreitet Unwahrheiten

Die Landstraßer Grünen wehren sich gegen Lügenkampagne der FPÖ

Wien (Grüne) - "Die Landstraßer Grünen lassen sich den Lügen-Wahlkampf der Bezirks-FPÖ nicht mehr länger bieten", so der Klubobmann der Landstraßer Grünen, Albert Steinhauser. Hintergrund:
Im Bezirksblatt der FPÖ wurde wiederholt behauptet, die Grünen hätten dem geplanten Neubau "Wien Mitte" mit Bürohochhäusern, Einkaufs- und Vergnügungszentren zugestimmt, ja es sogar über die Köpfe der betroffenen AnrainerInnen hinweg mitbeschlossen. Steinhauser: "Glatte Lügen! Nicht dass uns Lügen von Seiten der FPÖ überraschen, aber wenn die FPÖ einen wesentlichen sozial- und umweltpolitischen Arbeitsschwerpunkt der Landstraßer Grünen ins Gegenteil umkehrt, geht das entschieden zu weit."

In den vergangenen Jahren haben sich die Landstraßer Grünen um einen sozial und ökologisch vertretbaren Neubau am Standort Wien Mitte bemüht. Das derzeit geplante Projekt entspricht nicht den Grünen Vorstellungen. "20 Prozent Verkehrssteigerung, kein Platz für soziale Infrastruktur wie etwa Räume für StreetworkerInnen und Obdachlose, die Gefahr des Geschäftesterbens auf der Landstraßer Hauptstraße und verringerte Lebensqualität für die AnrainerInnen! Das ist für die Grünen nicht tragbar", so der Grüne Klubobmann. Darum haben die Landstraßer Grünen gemeinsam mit zwei Bürgerinitiativen das Projekt bekämpft und der dafür zugeschnittenen Flächenumwidmung im Bereich Wien Mitte in der Bezirksvertretung selbstverständlich nicht zugestimmt. Auch die Grünen im Gemeinderat haben diese Flächenwidmung und damit das Projekt Wien Mitte scharf kritisiert und abgelehnt.

Trotzdem behauptet die FPÖ, die das Projekt nur deswegen abgelehnt hat, weil sie gegen Hochhäuser ist, jetzt im Wahlkampf in ihrer bekannt populistischen Art, dass nur sie allein die Interessen des "kleinen Mannes" wahrgenommen und gegen das Projekt gestimmt hätte. Die Grünen fordern eine Richtigstellung im FPÖ Bezirksblatt. Andernfalls werden sie gerichtlich gegen die FPÖ vorgehen. "Sollen sie doch selbst ihren LeserInnen mitteilen, welche Lügen sie verbreiten und welch letztklassige Mittel sie im Wahlkampf anwenden!" so Steinhauser abschließend.

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