- 22.02.2001, 11:04:02
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- OTS0133
Grillitsch: Lebensmittel sind keine Lockartikel
Appell: Handel soll diese Geschäftspraktiken mit Lebensmitteln abstellen
Wien, 22. Februar 2001 (AIZ). - "Hochwertige Lebensmittel wie Milch
und Fleisch wurden in den letzten Jahren vom Lebensmittelhandel
ständig als Lockangebote missbraucht", kritisiert Fritz Grillitsch,
Vizepräsident der steirischen Landwirtschaftskammer. Er fordert den
Handel auf, diese Geschäftspraktiken in Zukunft zu unterlassen, um
den Konsumenten Qualität und Lebensmittelsicherheiten zu bieten und
um die klein- und mittelstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft zu
erhalten. Grillitsch: "Die Belastungsgrenze für die heimischen
Bäuerinnen und Bauern ist mehr als erreicht."
Der Handel müsse endlich erkennen, dass Lebensmittel keine "toten
Industrieprodukte sind", sondern "lebendige Erzeugnisse", die der
gesunden Ernährung der Konsumenten dienen. "Wer den Bauern für
heimische Lebensmittel auch einen fairen Preis bezahlt, garantiert
gleichzeitig, dass ländlicher Lebensraum gepflegt wird und
Arbeitsplätze auf dem Land erhalten bleiben", appelliert Grillitsch
an die Verantwortlichen der Handelsketten, ihre bisherige
Geschäftsphilosophie zu ändern.
(Schluss)
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