Grillitsch: Lebensmittel sind keine Lockartikel

Appell: Handel soll diese Geschäftspraktiken mit Lebensmitteln abstellen

Wien, 22. Februar 2001 (AIZ). - "Hochwertige Lebensmittel wie Milch und Fleisch wurden in den letzten Jahren vom Lebensmittelhandel ständig als Lockangebote missbraucht", kritisiert Fritz Grillitsch, Vizepräsident der steirischen Landwirtschaftskammer. Er fordert den Handel auf, diese Geschäftspraktiken in Zukunft zu unterlassen, um den Konsumenten Qualität und Lebensmittelsicherheiten zu bieten und um die klein- und mittelstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten. Grillitsch: "Die Belastungsgrenze für die heimischen Bäuerinnen und Bauern ist mehr als erreicht."

Der Handel müsse endlich erkennen, dass Lebensmittel keine "toten Industrieprodukte sind", sondern "lebendige Erzeugnisse", die der gesunden Ernährung der Konsumenten dienen. "Wer den Bauern für heimische Lebensmittel auch einen fairen Preis bezahlt, garantiert gleichzeitig, dass ländlicher Lebensraum gepflegt wird und Arbeitsplätze auf dem Land erhalten bleiben", appelliert Grillitsch an die Verantwortlichen der Handelsketten, ihre bisherige Geschäftsphilosophie zu ändern.
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