EU-Anerkennung für OMV Forschung

- OMV entwickelt alternative Heiztechnik mit acht europäischen Partnern - Forschungsvolumen: 72 Mio. Schilling (5,24 Mio. Euro) - Neue Brennwert-Therme auch für Bio-Heizöl

Wien (OTS) - Die OMV und ihre Partner widmen sich ab sofort im Rahmen eines 4-jährigen EU-Projektes der Entwicklung einer neuen Heiz-Technologie: "BIOFLAM" soll den Haushalten Kosten-Einsparung bringen, die Schadstoff-Emissionen verringern und alternativ den Einsatz von Bio-Heizöl ermöglichen.

BIOFLAM ist ein von der EU gefördertes Projekt aus dem Energie-Programm. Von rund 1600 eingereichten Energie-Projekten in der EU wurden weniger als 20 Prozent genehmigt. BIOFLAM ist eines der größten davon, und die EU unterstützt es mit insgesamt 33,6 Mio. Schilling (2,44 Mio. Euro).

Forschungsideen für Heizöl-Kunden

Aus schon bekannten System-Entwicklungen wird eine neue Heiz-Technologie für Heizöl erarbeitet. Ein großer Regelbereich sorgt für die Anpassung an verschiedene Leistungsanforderungen: Die neue Brennwert-Therme wird für eine typische 70 m2-Wohnung genauso geeignet sein wie für ein Dreifamilien-Haus. Dazu kommt, dass die Leistung der Therme auf den geänderten Bedarf eingestellt werden kann.

Zusatznutzen ohne Mehrkosten

Diese Heiz-Technologie kann sowohl mit konventionellen Heizölen als auch mit Bio-Heizöl betrieben werden und erlaubt zusätzlich die Einbeziehung von Alternativ-Energie (Solar, Wärmepumpe, etc). Sie wird nach Fertigstellung nicht mehr kosten als eine konventionelle, heute am Markt erhältliche Therme.

Heute heizen rund 25 Prozent aller Haushalte in West-Europa mit Heizöl.

Weniger Heizkosten durch höheren Wirkungsgrad

Die neue Technik wird die Effektivität erheblich steigern -Anwender können mit einer Heizkosten-Einsparung von bis zu 10 Prozent rechnen. Ein weiteres Ziel ist es, die Emission der klassischen Schadstoffe der Verbrennung (Stickoxiden und Kohlenmonoxid) deutlich zu reduzieren.

In vier Jahren soll die Entwicklung dieser Heizöl-Technologie abgeschlossen sein.

Aktiv den Markt bearbeiten

Der Bereich "Forschung, Entwicklung, Anwendung" der OMV übernimmt bei diesem EU-Projekt die gesamte Koordination (Finanz- und Forschungs-verwaltung sowie Berichtswesen) und leitet einzelne Projekt-Teilbereiche.

Der für die Forschung zuständige OMV Vorstand, Tassilo Peyrer-Heimstätt: "Für uns ist dieser EU-Forschungsauftrag ein Beleg für die hohe technische Kompetenz der OMV Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Heizstoffe." Diese Aktivitäten wurden durch die Vorgaben des Vorstandes ausgelöst, sich am Markt aktiv mit dem Thema der erneuerbaren Energien zu beschäftigen.

Partner bei diesem Projekt sind seitens der Industrie CentreSuisse d'electronique et de Microtechnique SA in Neuchatel (Schweiz), HOVAL AG in Vaduz (Liechtenstein), Instituto Superior Tecnico Lissabon (Portugal), PTC Plasma-Jet Technical Coating in Balerna (Schweiz), die Association of the European Heating Industry (Europa) und folgende Universitäten: die Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen (Deutschland), die Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland), die National Technical University of Athen (Griechenland).

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