• 22.02.2001, 09:40:27
  • /
  • OTS0074

Bösch: "Effiziente Führung für das Heer umgesetzt!"

"Roter Wehrsprecher betreibt Realitätsverweigerung"

Wien, 2001-02 22 (fpd) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete
Dr. Reinhard E. Bösch, Sprecher für die Verwaltungsreform, wies die
Kritik des sozialdemokratischen Wehrsprechers Gaal an der
Neustrukturierung der Heeresverwaltung als haltlos zurück.
Bundesminister Scheibner, der auch heiße Eisen anpacke und für eine
Effizienzsteigerung der Armee sorgen werde, sei Garant für eine
sozial ausgewogene Redimensionierung der Heeresbürokratie. ****

Beispielgebend sei hiefür die laufende Neustrukturierung der obersten
Führungsebene unter den Schlagworten Effizienz, Entbürokratisierung
und Straffung:
- Personaleinsparungen in der Höhe von 20% in der Zentralverwaltung
sowie die Umkehr des Verhältnisses zwischen militärischer und ziviler
Führung von 30:70 auf 60:40 bedeute eine Schwerpunktverlagerung
zugunsten der Truppe.
- Ebenso werde es in Zukunft weniger Offiziere im Generalsrang und
Sektionschefs geben. Die Etablierung eines Generalstabchefs
garantiere eine einheitliche Führung der Truppe. Wichtig sei dabei,
daß dem Generalstabchef auch die Fachstäbe Führung, Planung und vor
allem Rüstung unterstellt seien.
- Insgesamt bedeute dies eine Verringerung von fünf auf drei
Sektionen im Verteidigungsministerium.

Die Verkleinerung der wasserkopfartigen obersten Führungsebene sei
vorrangiges Ziel freiheitlicher Wehrpolitik, so Bösch, der selbst
Milizoffizier ist. Damit gehe auch eine Effizienzsteigerung der
Truppe einher, da ihr einerseits mehr Entscheidungskompetenz
übertragen werde, andererseits eine schlanke, einer modernen,
schlagkräftigen Armee entsprechende Personalstruktur geschaffen
werde. Schließlich sei aber auch auf die soziale Ausgewogenheit
Bedacht zu nehmen: Eine Armee, die noch vor zehn Jahren doppelt so
groß gewesen sei, könne nicht von heute auf morgen umstrukturiert
werden. Auf die sozialen Rahmenbedingungen langgedienter Soldaten
habe der sozialistische Wehrsprecher bei seiner Kritik offenbar
vergessen, so der freiheitliche Abgeordnete abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5491

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFC/NFC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel