Anteil der höherqualifizierten Landesbediensteten steigt

LH Sausgruber: Personalstatistik zeigt positive Entwicklung

Bregenz (VLK) - Das Land Vorarlberg zählte mit Jahresende
2000 insgesamt 4.421 Beschäftigte, davon 1.771 in der
Verwaltung und 2.650 in den Krankenanstalten. Für
Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer
zeigt die aktuelle Jahres-Personalstatistik einmal mehr, dass
das Land Vorarlberg seine vielfältigen Aufgaben mit dem
schlanksten Verwaltungsapparat aller Bundesländer erfüllt.
Auf 1.000 Einwohner kommen im Ländle weniger als fünf Verwaltungsbedienstete des Landes. ****

Insgesamt ist die Zahl der Bediensteten im vergangenen
Jahr um 14 gestiegen, um vier in der Verwaltung und um zehn
an den Krankenanstalten. 62 Frauen und 43 Männer wurden in
der Verwaltung neu in den Landesdienst aufgenommen, bei den Krankenanstalten waren es 190 Frauen und 80 Männer. Besonders erfreulich für Landeshauptmann Sausgruber ist ein spürbarer
Trend zur Höherqualifizierung. Die Zahl der Bediensteten in
den höheren Verwendungsgruppen stieg, während sie im Bereich
der ausführenden Funktionen und der Hilfsdienste sank.

Der Frauenanteil beträgt beim Land 56,6 Prozent
(Verwaltung: 40 Prozent, Krankenanstalten: 67,6 Prozent) und
liegt damit deutlich höher als im Vergleich zur Gesamtzahl
der unselbständig Beschäftigten in Vorarlberg; dort sind es
42,8 Prozent. Bemerkenswert ist, so Sausgruber, "dass in den höheren Verwendungsgruppen eine Steigerung des Frauenanteils
zu verzeichnen ist". Diese Entwicklung sollte sich künftig
auch auf die Besetzung von leitenden bzw. Expertenfunktionen auswirken. Zur Zeit haben 155 Frauen und 655 Männer eine
solche Funktion inne.

Positiv auch der Trend bei den Teilzeitbeschäftigten. Ihre
Zahl ist im letzten Jahr um 44 auf 1.124 gestiegen, das ist
ein Anteil von 25,4 Prozent. Landesrat Siegi Stemer sieht
dies als weiteren Beitrag zur Flexiblisierung des
öffentlichen Dienstes und zur Chancengleichheit für Männer
und Frauen.
(gw,nvl)

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