AK: Warum nicht endlich mehr Konsumentenschutz beim Telefon?

Regionalkennzahlen endlich vorbei

Wien (AK) - Erfreut ist die Arbeiterkammer, dass die Rufnummernumstellung endlich gestorben ist. Mit dem Zurückziehen der "100-Minuten-Verordnung" habe die Verkehrsministerin die Argumente der Arbeiterkammer inhaltlich akzeptiert - nämlich dass die Umstellung unnötig und mit Kosten von rund 8 Mrd Schilling viel zu teuer sei und nur zu Unsicherheit für die Konsumenten führen würde. Allerdings verlangt die AK die Umsetzung jener AK-Forderungen, die mit der Verordnung auch erfüllt worden wären: Die sekundengenaue Abrechnung, Gesprächsgebühren nur für Gespräche, die auch zustandekommen und mehr Konsumentenschutz gegenüber Mehrwertdiensten. ***

Eine Gesamtumstellung der Telefonnummern in Österreich ist unnötig, kostet jeden Haushalt mindestens 300 Schilling (Konsumenten und Wirtschaft zusammen rund 8 Mrd Schilling) und hätte für die Konsumenten enorme Unsicherheit gebracht, zum Beispiel bei Notruf-oder Hilfenummern. Daher hat sich die AK seit Jahren vehement gegen diese Umstellung ausgesprochen und sieht dies durch die Argumentation des Ministeriums heute, Dienstag, abend auch bestätigt.

Allerdings hätte die Verordnung auch für die Konsumenten Vorteile gebracht, weil sie die Umsetzung bekannter AK-Forderungen enthalten hätte. Vorgesehen war die Vorschrift zur sekundengenauen Abrechnung, dass nur mehr dann Gebühren anfallen, wenn die Verbindung zustande kommt und dass Mehrwertdienst künftig mit einer eindeutigen Vorwahl gekennzeichnet sind. Dieser Inhalt der Verordnung muss jedenfalls und rasch umgesetzt werden, verlangt die Arbeiterkammer.

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