Krammer: Offensichtlich kein Umdenken in der Agrarpolitik der ÖVP

Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte werden von VPNÖ-Landesrat auch noch verteidigt

St. Pölten, (SPI) - "Offensichtlich wenig Anlass zum Umdenken sieht die ÖVP in Sachen Agrarwirtschaft, wenn man heutigen Aussagen von NÖ-Agrarlandesrat Josef Plank folgen darf, der zudem in diesen Aussagen seinem eigenen Landeshauptmann Erwin Pröll widerspricht, der die Fehlentwicklung der Agrarwirtschaft in Österreich und Europa erst kürzlich in einem Interview kritisiert hat. Einen zehnprozentigen Biobauern-Anteil als ausreichend anzusehen, kann hinsichtlich der Werbefeldzüge der Agrarwirtschaft über die ‚naturverträgliche Produktion‘ der Lebensmittel in Österreich wohl nur als ‚politischer Minimalismus‘ angesehen werden", kommentiert die Konsumentenschutzsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christine Krammer, heutige Aussagen von LR Plank.****

"Was den Vorwurf betreffend der Agrarfabriken betrifft, darf, ohne die grotesken Schlüsse des VPNÖ-Politikers aufwerten zu wollen, bemerkt werden, dass Landesrat Josef Plank in seiner Tätigkeit als AMA-Manager ja genug Zeit und auch den Einfluss gehabt hätte, sogenannte ‚Agrarfabriken‘ als Lieferanten von Lebensmitteln auszuschließen. Leider zeigt sich in der unsachlichen Argumentation einmal wieder die Befangenheit der ÖVP in Sachen Lebensmittelkontrolle und Konsumentenschutz. Man kann nicht die ‚industrielle Landwirtschaft‘ begünstigen, wie dies die ÖVP seit Jahrzehnten tut, und gleichzeitig notwendige Weiterentwicklungen bei den Konsumentenrechten zum Durchbruch verhelfen. Die ÖVP ist mit ihrer Politik gescheitert - einmal mehr belegt durch die Aussagen von NÖ-Agrarlandesrat Josef Plank", so Krammer.
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