Pfändertunnel: Sicherheit geht vor!

Temporäre Behinderungen durch Bauarbeiten unvermeidlich

Bregenz (VLK) - Im Herbst dieses Jahres starten die Sanierungsarbeiten, um den Pfändertunnel sicherheitstechnisch
auf modernsten Stand zu bringen. Rund 133 Millionen Schilling
(9,7 Millionen Euro) von der ASFINAG stehen dafür zur
Verfügung. Die Bauarbeiten werden zwangsläufig zu temporären Verkehrsbehinderungen führen, die aber unter dem Aspekt einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit gesehen werden müssen, betonten Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach und Verkehrslandesrat Manfred Rein heute, Dienstag,
im Pressefoyer. ****

Schon von April bis September sind verschiedene
Vorarbeiten zu leisten. Unter anderem wird ein
Verkehrsleitsystem mit steuerbaren Wechselverkehrszeichen
errichtet, das bei den erforderlichen Tunnelsperren die Ab-
und Ausleitung des Verkehrs bei den Anschlusstellen Bregenz
und Lochau/Hörbranz erleichtert. Die eigentliche Sanierung
findet von September 2001 bis März 2002 statt. Der Tunnel
wird mit begehbaren Notrufnischen ausgestattet und erhält ansteuerbare Brandjalousien zur Verbesserung der
Rauchabsaugung. Zu den weiteren Verbesserungen gehören eine Fluchtwegbeschilderung und seitliche LED-Führungen im Portalbereich.

Für die Sanierungsarbeiten werden rund 200 nächtliche Totalsperren sowie voraussichtlich vier Tagessperren nötig
sein. Zu Verkehrsspitzenzeiten - etwa zu Weihnachten oder Jahreswechsel - wolle man die Sperren durchaus flexibel
handhaben, kündigte Landesstatthalter Gorbach an:
"Verkehrsbehinderungen werden unvermeidlich sein, aber wir
wollen sie so gering wie möglich halten."

Im Schnitt rollen in einer Nacht rund 2.600 Fahrzeuge
durch den Pfändertunnel. Landesrat Rein sprach von der Notwendigkeit eines Baustellenabwicklungskonzeptes. Man werde
die Gemeinden und die deutschen Nachbarn einbinden, um in Gesprächen noch offene Fragen - etwa bezüglich Umleitungen, großräumigen Umfahrungsmöglichkeiten oder eines eventuellen LKW-Fahrverbotes - zu klären.
(gw,nvl)

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