"EU-Erweiterung & Arbeitsplätze: Droht eine Migrationswelle?"

Podiumsdiskussion in Eisenstadt am 22. Feber 2001

Wien (OTS) - Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich organisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) und dem EU-Umweltbüro im ersten Halbjahr 2001 einen Veranstaltungszyklus "EU-Erweiterung als Chance -Zentrale Verhandlungspunkte mit unseren Nachbarn".

Gemeinsam mit dem Regionalmanagement Burgenland als regionalem Partner lädt das EP-Informationsbüro alle Medienvertreter am 22. Februar nach Eisenstadt zur Debatte über Migrationsfragen.

"EU-Erweiterung & Arbeitsplätze: Droht eine Migrationswelle?"

Datum: Donnerstag, 22. Feber 2001
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Konferenzraum Technologiezentrum Eisenstadt, Marktstraße 3, 7000 Eisenstadt

Begrüßung: Landeshauptmann Hans NIESSL
Diskutanten: Zoltan DÖVENYI, Ungarische Akademie der Wissenschaften
Christa PRETS, MdEP/SPÖ
Wolfgang ILGENFRITZ, MdEP/FPÖ
Heinz FASSMANN, Universität Wien
Moderation: Friederike LEIBL, Die Presse

Diese Veranstaltungsreihe in Wien und in den Bundesländern dient primär dazu, auf die gegenwärtig größten Knackpunkte der Erweiterungsverhandlungen mit den österreichischen Nachbarländern einzugehen. Dabei sind die Probleme der Migration und der Freizügigkeit der Arbeitnehmer besonders brisant. Es bestehen Ängste der ÖsterreicherInnen vor einem Zuwanderungsstrom aus den Nachbarländern. Sorgen um den Arbeitsplatz mischen sich mit Unbehagen vor einer Überfremdung. Die burgenländische Veranstaltung bietet Gelegenheit mit Europaabgeordneten und Experten aus dem In- und Ausland über Lösungsansätze zu diskutieren. Wie können durch sinnvolle Übergangsregelungen und grenzüberschreitende Arbeitsmarktprojekte mögliche Probleme entschärft und damit Sorgen der BürgerInnen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze entkräftet werden?

Nach dem Europäischen Rat von Nizza steht das "Fenster der Gelegenheit" für die Erweiterung der Europäischen Union offen. Das politische Projekt der Wiedervereinigung Europas nach jahrelanger Trennung durch den Eisernen Vorhang ist unabdingbar für die Erhaltung des Friedens auf unserem Kontinent. Trotzdem bestehen Ängste und Sorgen in der Bevölkerung, manche Bürger fühlen sich bedroht. Die Erweiterung kann aber auch als Chance zur Verbesserung in gewissen Politikbereichen, wie Umwelt, Landwirtschaft oder Energie gesehen werden.

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