SP-Ludwig: Wien nimmt Interessen berufstätiger Frauen ernst

Wien ist anders: Während die derzeitige Bundesregierung Kindergartengeld streicht wird in Wien das Kinderbetreuungsnetz weiter ausgebaut

Wien (SPW) "Wien beweist einmal mehr, dass es anders ist: Während die derzeitige Bundesregierung Geld für den Ausbau von Kindergärten streicht, wird in Wien das bereits jetzt österreichweit vorbildliche Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen weiter erweitert", erklärte die Frauensprecherin der Wiener SPÖ, LAbg. Martina Ludwig am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Damit reagierte sie auf die Veröffentlichung einer Studie des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik, in der die Familienpolitik in Österreich, Deutschland, Schweden und Frankreich verglichen wurde. "Österreichweit fehlt es an bedarfsgerechten Kinderbetreuungsplätzen, dementsprechend gering ist auch die Erwerbstätigkeit von Frauen in Österreich", so Ludwig zu der im Vergleich zu den anderen Ländern geringen Erwerbstätigkeit von Frauen. ****

"Die blauschwarze Bundesregierung spricht gerne von Wahlfreiheit, wenn sie Frauen den Ausstieg aus dem Berufsleben mit Hilfe des Kindergeldes schmackhaft machen will. Gleichzeitig wurden finanzielle Mittel des Bundes für den dringend notwendigen Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen gestrichen. Wenn es keine Kinderbetreuungsplätze gibt, kann von Wahlfreiheit keine Rede mehr sein", kritisierte Ludwig. Wien zeige, was Politik im Interesse der Frauen tatsächlich bedeute: Für Kinder von drei bis sechs Jahren liegt die Versorgung bei fast hundert Prozent, für Kinder unter drei Jahren bei über fünfzig Prozent. Gerade auf diese Altersgruppe würde seitens der Stadt Wien beim Kindergarten-Ausbauprogramm besonderes Augenmerk gelegt. "Als nächsten Schritt fordern die Wiener SPÖ-Frauen den weiteren Ausbau von bedarfsgerechten Kinderbetreuungseinrichten mit flexiblen Öffnungszeiten", so Ludwig abschließend. (Schluss) gd

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