Hagenhofer fordert Reform der Ausbildung für HeilmasseurInnen

Wien (SK) Die oberösterreichische SPÖ-Abgeordnete Marianne Hagenhofer fordert eine Reform der Ausbildungsvorschriften für MasseurInnen. Die derzeit in Österreich geltenden Regelungen würden österreichische MasseurInnen in der EU benachteiligen und in ihrer Mobilität einschränken, erklärte die Abgeordnete am Dienstag in einem Pressegespräch in Braunau (OÖ). In Österreich ausgebildete Heilbademeister und Heilmasseure (als Sanitätshilfsdienst qualifiziert) erfüllen nicht die maßgebliche EU-Richtlinie. ****

Hagenhofer schließt daran ihre Forderung nach einer Anpassung der österreichischen Ausbildungsvorschriften an das höhere deutsche Niveau. Kritik übt die Abgeordnete an Gesundheitsstaatssekretär Waneck. Dieser hatte in einer Sitzung des Gesundheitsausschusses im Sommer seine Absicht bekundet, all die Reformen der Gesundheitsberufe bis zum Ende des Jahres 2000 abzuschließen. "Das ist bis dato leider nur eine Absichtserklärung geblieben", so Hagenhofer.

Hagenhofer formulierte drei zentrale Anforderungen für eine Reform der Ausbildung:

1. Eine Basis für eine zeitgemäße, den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft entsprechende Ausbildung von HeilmasseurInnen und gewerblichen MasseurInnen ist zu schaffen. (Gewerbliche MasseurInnen benötigen als Grundausbildung eine zweijährige Ausbildung.)
2. Ein modernes Berufsbild für HeilmasseurInnen und gewerbliche MasseurInnen ist zu definieren.
3. Eine ausreichende Durchlässigkeit zwischen HeilmasseurInnen und gewerblichen MasseurInnen muss garantiert sein, sodass auf der Grundlage entsprechender zusätzlicher Kenntnisse HeilmasseurInnen auch auf dem Gebiet der gewerblichen Massage tätig werden können. Mit entsprechender Zusatzausbildung sollen umgekehrt aber auch gewerbliche MasseurInnen zur Ausübung von Heilmassagen berechtigt sein. (Schluss) wf

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