JG fordert: WGG-Änderungen nicht auf Kosten der MieterInnen

Wohnungen dürfen nicht Spielzeug von Spekulanten sein

die Änderung des WGG (Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes) - Wien(SK) Die Junge Generation in der SPÖ fordert, dass "die Regierung die Zerschlagung des sozialen Wohnungsbestandes beendet und die BewohnerInnen der betroffenen Wohnungen nicht der Willkür von privaten Spekulanten und Immobilienhaien aussetzt", so der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Jungen Generation, Jörg Leichtfried am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn nichts anderes würde die Abschaffung der Gemeinnützigkeit - möglich durch zur Folge
haben, als die Freigabe des Mietzinses bis an die gesetzlichen Höchstgrenzen und somit die Erhöhung der bestehenden Mieten. ****

"Nicht nur, dass sich durch solche Mietzinserhöhungen viele BewohnerInnen ihre Wohnungen nicht mehr werden leisten können, betrifft es natürlich auch vor allem junge Menschen, die gerade am Anfang ihres Berufslebens stehend weniger verdienen. Hinzu kommt noch, dass viele junge Menschen gerade in diesem Lebensabschnitt im Begriff sind, eine Familie zu gründen und somit noch stärkeren Belastungen ausgesetzt werden", so Leichtfried weiter.

"Nach solchen Gesetzesänderungen fragt man sich wirklich, für wen diese Regierung überhaupt arbeitet", so Leichtfried weiter, "denn für die Menschen in diesem Land ganz gewiss nicht". Im Gegenteil, "man könnte fast glauben, dass solche Gesetzesänderungen ausschließlich dazu dienen, vermögenden Freunden und Gönnern dieser Regierung, saftige Belohnungen zukommen zu lassen und man tarnt dies unter dem Titel 'Nulldefizit schaffen'", so Leichtfried abschließend, der eine sofortige Rücknahme der Regelung fordert. (Schluss) ml/mp

Rückfragehinweis: Jörg Leichtfried (0699/11 44 35 80)

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