Bures: 100 Tage sind genug Frau Verkehrsministerin Forstinger

"5. FPÖ-Generalsekretärin ist auch kein schlechter Job"

Wien (SK) Verkehrsministerin Forstinger sollte ihre morgige Pressekonferenz besser unter das Motto "100 Tage - Bilanz und Abschied" stellen, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Denn angesichts dessen was Forstinger bisher geleistet hat - richtiger eigentlich "sich geleistet" hat, so Bures - könne ein Ausblick auf ihre Vorhaben nur als Drohung verstanden werden. "100 Tage sind genug, Frau Ministerin, ersparen Sie Österreich, insbesondere der Ostregion, aber auch sich selbst, eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit." ****

Frau Forstinger scheine nicht zu verstehen, dass sie zwar Ministerin von Haiders Gnaden, aber trotzdem nicht Verkehrsreferentin des Landes Kärnten ist. Forstinger lasse vier Millionen Bewohner der Ostregion verkehrspolitisch im Regen stehen, wenn sie sich weigert, die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Osterweiterung der EU in Angriff zu nehmen. Dass eine Verkehrsministerin es als "Landesverrat" empfindet, wenn über Anbindungen an ausländische (!) Schienennetze nachgedacht wird, werfe, so Bures, ein gelinde gesagt eigenartiges Licht auf Forstingers Verständnis ihres Ressorts. Denn es liege im Wesen von Schienen- aber auch Straßennetzen, dass sie üblicherweise nicht an Landesgrenzen enden.

Zugleich gestehe Forstinger Landeshauptmann Haider 3,5 Milliarden Schilling für Infrastrukturvorhaben zu, offensichtlich als Preis dafür, dass Haider, die zur "Prinzhorn-Partie" gehörende Ministerin nicht attackiert. "Das ist nicht Verkehrspolitik, sondern Freunderlwirtschaft," stellte Bures fest. "Der Job einer fünften FPÖ-Generalsekretärin ist noch vakant, Frau Forstinger. Nehmen Sie den und beenden sie ihr unseliges Wirken als Verkehrsministerin," schloss Bures. (Schluss) pp

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