Petrovic: Gesetzesänderung bei gefährlichen Hunden erster Schritt in richtige Richtung

Grüne fordern weisungsfreie Tieranwaltschaft für alle Nutz- und Heimtiere

Wien (OTS) - "Eine gesetzliche Regelung für die Haltung und Zucht gefährlicher Hundes ist als erster Schritt in die richtige Richtung grundsätzlich zu begrüßen", so die Tierschutzsprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic, anläßlich des geplanten Gesetzesänderung bei Haltung und Züchtung gefährlicher Hunde.

Nicht gelöst sei damit jedoch das Problem, daß Hunde teilweise weiterhin als Waffen bzw. Statussymbole angesehen werden. Hier brauche es einen längerfristigen gesellschaftlichen Aufklärungsprozeß. "Das eigentliche Problem sind immer noch die Tierhalter, nicht die Tiere", so Petrovic. Die Grün-Abgeordnete fordert deshalb die Einrichtung einer weisungsfreien Tieranwaltschaft, die sämtliche Nutz- und Heimtiere erfaßt. Aber auch rechtzeitiges Einschreiten der Behörden bei Verdachtsfällen sei erforderlich. Damit wären etwa Tragödien wie jene von Hamburg, wo im Vorjahr ein von seinem Besitzer scharf gemachter Hund ein Kind getötet hatte, zu vermeiden gewesen.

"Zuletzt haben uns BSE-Krise und Schweineskandal gezeigt, daß in der Nutztierhaltung weiterhin eine völlig falsche Prioritätensetzung herrscht. Bei den Hunden muss jedenfalls der umgehende Stopp verantwortungsloser Hinterhofzüchtungen im Mittelpunkt stehen", so Petrovic abschließend.

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