Noch großes Potential bei Lehrlingsausbildung im IT-Sektor

Gewerbliche Wirtschaft nahm 2000 über 36.400 Lehrlinge neu auf - Belangsendung am 22.2./Ö1

Wien (PWK128) Lehrlinge aus Österreich brillieren seit Jahren bei den Berufsweltmeisterschaften und mehr als die Hälfte aller Teilnehmer kommen mit Medaillen nach Hause. Während gerade in umfangreichen Wettbewerben die Teilnehmergruppe für die heurige Berufsolympiade in Seoul am 19. September zusammengestellt wird, kann Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die angenehme Feststellung machen, dass die gewerbliche Wirtschaft im vergangenen Jahr wieder über 36.400 Lehrlinge neu aufgenommen hat. Mit über 20.000 Lehrlingen, hält Gewerbe und Handwerk nach wie vor die Spitzenposition in der Lehrlingsausbildung. " Hier kommt die überragende Ausbildungsposition der kleinen und mittelständischen Wirtschaft zum Ausdruck", meint Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und kündigt eine Ausbildungsoffensive der Wirtschaftskammer für die Berufe der New-Economy, der Information und der Telekommunikation an, die in Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer und Wirtschaftsminister Bartenstein durchgeführt werden soll.

"Wir werden uns beide mit einem Motivationsbrief an die einschlägigen Betriebe wenden, um die Ausbildung im IT-Sektor stärker als bisher voranzutreiben", betont Leitl . Es gäbe tolle Betriebe in der neuen Technologie, die ausbilden könnten, es aber noch nicht im erforderlichen Ausmaß tun würden. "Die müssen wir motivieren und überzeugen, dass ihre künftige Entwicklungsmöglichkeit sehr stark davon abhängt, wie sehr sie auch selbst bereit sind menschliches Potential auszubilden, zu entwickeln und zu fördern, so Leitl."

Ein Lehrabschluss soll, wünschen sich Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und Minister Bartenstein, in Zukunft die gleiche soziale Achtung genießen wie die Matura. Und eine abgelegte Meisterprüfung soll in absehbarer Zeit die Möglichkeit zum Studium an einer Fachhochschule eröffnen. Aber: lebenslanges Lernen bleibt niemandem erspart. Berufsausbildung ist ein Grundstock. Und nur wer ständig darauf weiter aufbaut, hat die begründete Hoffnung auf einen guten Verdienst und eine sichere Zukunft. (EBK)

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