Rupp: Westbahn-Ausbaupläne der ÖBB nur mehr Rauch und Schall

Die Kürzungen der FP/VP-Bundesregierung machen künftige Projekte unrealisierbar

St. Pölten, (SPI) - Die Österreichischen Bundesbahnen werben nach wie vor mit Slogans wie in einer Stunde von Wien nach Linz oder in zwei Stunden nach Salzburg für den geplanten Ausbau der Westbahn. "Die Pläne und die innovativsten Verbesserungsideen bringen allerdings nichts, wenn die Finanzierung nicht gesichert ist. So auch im Fall des Ausbaus der Westbahn. Seit dem Amtsantritt der blauschwarzen Bundesregierung vor etwas mehr als einem Jahr wird unser Land regelrecht von einer Flut von Kürzungen überschwemmt. Dabei stellen die Ausbauvorhaben der Österreichischen Bundesbahnen keine Ausnahme dar. Nach den immensen Einsparungen der FPÖVP-Bundesregierung wird den ÖBB nur mehr so viel Geld zur Verfügung stehen, dass das Projekt bei einem Ausbaugrad von 50 bis maximal 60 % zum Erliegen käme. Somit bleibt das Projekt unrealisierbar und die Werbung der ÖBB für das Ausbauvorhaben ist zur Zeit nicht mehr und nicht weniger als Rauch und Schall", kritisiert der St. Pöltner SP-LAbg. Anton Rupp.****

Die Westbahn ist die meistfrequentierteste heimische Eisenbahnverbindung. Insgesamt weist sie eine Länge von 317 Kilometern auf. Besonders auf dem Teilstück Wien - St. Pölten wäre ein Ausbau auf Grund der hohen Frequenz dringend notwendig. Von den Österreichischen Bundesbahnen wird von ihren Kunden seit langem eine echte Attraktivierung gefordert. Der Ausbau der Westbahn würde dazu einen wichtigen Beitrag leisten, denn man könnte sowohl die Beförderungskapazität erhöhen als auch die Fahrzeiten entscheidend verkürzen. "Die Praxis hingegen sieht so aus, dass die ÖBB laufend ihre Tarife anheben ohne im Gegenzug ihre Leistungen dafür zu erhöhen und die Ausbauinvestitionen können nicht durchgeführt werden, weil die Regierung wesentliche Kürzungen vornimmt. Sowohl ÖBB als auch die Bundesregierung sind aufgefordert, endlich eine Attraktivierung der Eisenbahn herbeizuführen. Weder der Staat noch die ÖBB können sich aus ihrer Verantwortung stehlen", so der SP-Mandatar.
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