Business Objects erhöht die Taktzahl / Treibende Kräfte sind B2B-Extranet, Analytical Applications, Enterprise Deployment sowie starke Partnerschaften

Köln (ots) - Der weltweit führende Anbieter von e-Business Intelligence-Anwendungen (eBI), Business Objects, sorgt erneut für Gesprächsstoff. Von einem Rekordergebnis zum nächsten - das gelingt nur wenigen Unternehmen. Insbesondere im Markt für Business Intelligence hatten zuletzt einige Mitbewerber enttäuschende Zahlen vorgelegt. Als treibende Kräfte des Erfolgs nannte Business Objects-Chef Bernard Liautaud in der Analystenkonferenz insbesondere das starke Wachstum im Extranet-Geschäft, den Wandel vom Tool-Anbieter zum e-Business-Lösungsanbieter sowie starke Partnerschaften.

Beim Umsatz spielte Business Objects seine Konkurrenz vor allem in den USA an die Wand. Mit einem Plus von 65 Prozent erzielte man das achte Ergebnis in Folge, das die 50-Prozent-Marke knackte. Damit erhöhte sich der Umsatzanteil des US- am Gesamtgeschäft von 30 auf 36 Prozent. Großen Anteil daran haben die Ergebnisse aus dem indirekten Kanal, der mit 55 Prozent zum Lizenzumsatz beitrug. Ein weiteres Highlight ist der zunehmende Anteil großvolumiger Geschäftsabschlüsse, wie zuletzt mit Eli Lilly oder Hewlett Packard. Über den HP-Deal freut sich Liautaud ganz besonders, zumal der IT-Riese mehr als zwei Millionen Anwender ins Boot von Business Objects lotste.

Zufriedenstellend entwickelte sich das Geschäft in Europa. Nach Angaben von Liautaud erhöhten sich die Umsätze um 46 Prozent, während auf Dollarbasis ein Plus von 24 Prozent blieb. Auch in Europa hat man sich für große Projekte entschieden: Electricité de France investiert mehrer Millionen Euro in 300 Unix WebIntelligence Server. Auch Ericsson, HSBC und Astra Zenica entschieden sich für Business Objects. Aus dem indirekten Kanal resultierte etwa die Hälfte des Lizenzaufkommens.

In Japan wuchs Business Objects um mehr als 80 Prozent. Dazu trugen große Deals mit der staatlichen Post - der bislang größten Transaktion in Japan -, sowie mit Seiko Epson und Nissan Oil. Durch die Vereinbarung neuer Partnerschaften mit Unternehmen vor Ort soll die starke Marktposition in Japan untermauert werden. Rund 100 Prozent Wachstum konnte Business Objects in Lateinamerika, im Mittleren Osten und Afrika sowie in Asien verzeichnen. Erheblichen Anteil daran hatten Projekte mit LG Electronics in Korea, Permex in Mexiko und der Telekom Südafrika.

Im Applikationsumfeld hat Business Objects zu Beginn des neuen Jahres einen entscheidenden Schritt nach vorn getan. Die erst Anfang 2000 gegründete Tochter Ithena Inc. wird in den Konzern integriert und zusammen mit der Business Unit SetAnalyzer zur neuen Geschäftseinheit Ithena Analytical Applications Division verschmolzen. Ithena hatte sich ursprünglich total auf das Gebiet Customer Intelligence konzentriert, wird aber nach Ablauf der Reorganisation noch die Bereiche Product Intelligence, Supply Chain Intelligence sowie Operations abdecken. Zwar ist Liautaud hinsichtlich der zu erwartenden Umsätze der neuen Unit verhalten optimistisch, auf der anderen Seite sollen Kunden künftig eine komplexe Plattform erhalten, die Business Intelligence und Analytische Anwendungen miteinander verzahnt und in den Dienst der gesamten Wertschöpfungskette stellen kann. Amazon.com und Microsoft haben sich bereits für dieses Modell entschieden, laut Liautaud sind weitere namhafte Unternehmen zu hohen Investments bereit.

Inhaltlich vertraut Business Objects voll auf den Boom von e-Business. Laut Liautaud zeigen die Ergebnisse, dass Business Objects besonders stark in B2B-Extranets, bei analytischen Anwendungen für e-Business-Unternehmen sowie Online-Marktplätzen aufgetrumpft hat. Im elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen, der sich in B2B-Exranets abspielt, setzen Anwender den Thin Client WebIntelligence nicht nur ein, um Daten an ihre Mitarbeiter weiterzuleiten, sondern auch Kunden, Lieferanten und Partner an den Informationsverbund anzudocken. Das schlägt sich in einem überragenden Ergebnis nieder. Während die Umsätze für B2B-Extranets im vierten Quartal auf etwa 15 Millionen Dollar kletterten, nahm der Jahresumsatz auf 40 Mio. Dollar zu und übertraf damit das Vorjahresergebnis um 150 Prozent. Gleichzeitig wurde die Prognose (30 Mio. Dollar) weit übertroffen. Immer mehr Unternehmen verstärken im Extranet ihre Investition in die Kundenbindung oder die Supply Chain und versuchen so konkrete Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Eine weitere Basis des Erfolgs sieht Liautaud im Ausbau der Partnerschaften. Starke Allianzen wurden mit Marktführern aus Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), drahtlosen Anwendungen, Portalen und e-Business geschlossen. Im ERP-Bereich wurde Business Objects zum Beispiel zertifiziert für das SAP Business Information Warehouse 2.0, ein vergleichbarer Deal wurde für den PeopleSoft Enterprise Performance Manager unter Dach und Fach gebracht. Im Bereich CRM vertiefte Business Objects die Kooperation mit Siebel Systems, ab sofort wird Technologie von Business Objects mit Siebel eBusiness Analytics integriert. Ebenfalls verknüpft wurde die Ithena-Technologie mit Siebel Marketing 2000.3. Damit konnte sich Business Objects von seiner Konkurrenz absetzen, denn bislang ist es noch keinem Unternehmen gelungen, mit Siebel Systems eng zu kooperieren. Eine unschlagbare Liaison: Laut Liautaud ist eine erste Großinstallation mit rund 30.000 Arbeitsplätzen bereits in trockenen Tüchern.

Im Markt für drahtlose Anwendungen startete Business Objects parallel zur Einführung der BusinessObjects InfoView Wireless Edition eine globale Initiative, der sich Nokia, IBM, Microsoft, OpenWave, AvantGo und Neomar bereits anschlossen. Bei Portalen wurden die Partnerschaften zu IBM Enterprise Portal, TopTier, MediaApps, iManage und Plumtree ausgedehnt. Sie alle traten der Open Portal Initiative bei, die Business Objects ins Leben rief. Im e-Business-Segment konnten ebenfalls wichtige Kooperationen geknüpft und ausgeweitet werden, wie mit Answerthink, Portal Software oder Applicast. Besondere Bedeutung genießt die Allianz mit IBM, der Business Objects unter anderem den größten Abschluss in Japan verdankt. Die aus dem IBM-Kanal generierten Umsätze verdoppelten sich binnen Jahresfrist und beliefen sich auf ungefähr 20 Millionen Dollar.

Wie wird sich Business Intelligence in Zukunft entwickeln? Für den Business Objects-Chef Bernard Liautaud gibt es drei Trends, wie das Unternehmen sich für künftige Herausforderungen wappnet. Erstens entscheiden sich immer mehr Anwender, Business Objects unternehmensweit einzusetzen und nicht mehr nur für einzelne Bereiche wie etwa Vertrieb und Marketing zu favorisieren. Je mehr Unternehmen in ERP, CRM, Supply Chains und e-Business investieren, umso deutlicher wächst der Bedarf an einer übergreifenden Plattform (Stichwort: Enterprise Deployment), auf der sie ihre Informationen mit Kunden und Partnern teilen und dabei zusätzlich auch noch auf neue Techniken wie drahtlose Systeme zurückgreifen können. Zweitens steht laut Liautaud der Einsatz von B2B-Extranets erst am Anfang. Hier rechnet sich Business Objects noch hohe Wachstumschancen aus. Und drittens steht den Analytical Applications eine goldene Zukunft bevor. Liautaud erwartet einen tiefgreifenden Wandel von Business Intelligence klassischer Prägung zu dieser neuen Kategorie von Softwarelösungen.

http://www.germany.businessobjects.com
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