ÖGB-Csörgits: Kein Briefwechsel mit Haupt

Klare Absage bereits Anfang Februar

Wien (ÖGB). "Auf telefonische Anfrage aus dem Büro von Sozialminister Haupt, habe ich bereits am 2. Februar mitgeteilt, dass ich voll hinter Hauptverbandspräsident Hans Sallmutter stehe. Es gab weder einen Briefwechsel noch eine sinngemäße Erklärung, dass ich nicht als Verräterin dastehen wolle", stellt die ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende, Renate Csörgits, zu den heutigen Aussagen von Sozialminister Haupt klar.++++

"Was Herr Haupt als Briefwechsel versteht, ist zwar seine Sache, aber normalerweise versteht man darunter, dass es Briefe von beiden Seiten gegeben hat. Der Sozialminister hat mir einen Brief geschrieben und ich habe ihm nicht geantwortet. Somit hat es keinen Briefwechsel gegeben", wundert sich Csörgits über die Aussagen von Haupt.

Auch bezüglich eines Gesprächstermines scheint der Sozialminister Erinnerungslücken zu haben. Csörgits: "Ich habe meine Absage telefonisch im Büro des Herrn Haupt deponiert und damit begründet, dass es mit Hans Sallmutter einen Hauptverbandspräsidenten gibt und ich voll hinter ihm stehe."

Csörgits abschließend: "Bei einem kurzen Blick ins Gesetz hätte sich Herr Haupt überhaupt eine Anfrage bei mir ersparen können. Im Gesetz steht klar und deutlich, dass die Mitglieder des Präsidiums aus den Reihen der VertreterInnen der Sozialversicherungsträger kommen müssen. Mein Mandat in der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten ist bereits mit 31. Dezember 2000 abgelaufen."(hk)

ÖGB, 19. Feber 2001 Nr. 115

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