Zum FinalCountDown der Ausstellung "Lebt und arbeitet in Wien" in der Kunsthalle Wien schliesst die Lomographische Gesellschaft ihren Beitrag "Lomo liebt Wien" mit einer wienerischen Finissage und einer

Wien (OTS) - BigThankYouParty ab:
Die WIENER und die WIENERINNEN und die WIENER =

Am Donnerstag 1. März 2001
19.00 Uhr: Kunsthalle am Karlsplatz (Treitlstraße 2, 1040 Wien)

- Baronesse Jeanette Lips von Lipstrill - die schrägste Pfeife jenseits von Ilse Werner trillert Wiener Lieder

- Original Wiener Praterkasperl - jedem sein persönliches Krokodil, vom feinsten Wiener Puppentheater

- Imran Rana - der kühnste persisch-wienerische Elvis westlich von Las Vegas rockt das Haus wie nix Gutes

22.00 Uhr: LomoDepot (Lindengasse 32, 1070 Wien)

Weltempfänger Wien beim LomoDepot AfterOpening

- Round the Globe mit DJ Annie Versary (havanna-vienna-burkinofaso-trip)

- Live-Elektroritt durch's wilde Kurdistan, deep chilled out house-oriental-groove-flavours von Karuan (sunshine records), Cay Taylan (couch records) + guest percussions

Merci, Cheri! Danke, gute alte Wienerstadt, die du uns, ihren zugereisten oder eingeborenen Inhabitanten soviel Pläsier und "Lebensqualität" (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien ) verschafft hast und auch in Zukunft verschaffen wirst. Schon Madame de Stael hat ja gewußt wie diese Stadt und die sie umzirkelnden Landflächen (die damals noch ein wenig größer waren) ticken:
"Österreich ist ein so ruhiges Land, ein Land, in dem die Bequemlichkeiten des Lebens aller Klassen so mühelos gesichert sind, daß es sich nicht um geistige Genüsse kümmert." Das ist natürlich andererseits eine fiese Desavouierung, von einer bösen Franzfrau mutwillig in die Welt gesetzt. Ich sage nur: Wittgenstein! Schönberg!! Ernst Mach!!! Mini Bydlinski!!!! Doch am Ende des Tages, wenn die Gehsteige hochgeklappt sind, der Ringlgspüübsizza sein Messer wetzt und die Mutzenbacherin am Dekollete nestelt, zählen doch eher die Douceurs de la vie. Es kann ja kein Zufall sein, daß das Wort Wien durch eine simple Vokalvertauschung zu Wein wird. Beim Heurigen wächst zusammen, was zusammengehört: Liebe und Tod, Generaldirektor und Pompfineberer, fremdgehende Gattin und verwegener Schlurf. Nach dem fünften Glaserl ein Busserl, ein Augenaufschlagerl und der Fendrich Rainhard singt dazu: "Da kann ma machen was ma will, da bin i her, da ghör i hin." Mir san mir, directly from Austria und wir pflegen die harmonische Verbindung von modischer und trachtlicher Kleidung: "Der österreichische Trachtenanzug für Herren ist kleidsam und praktisch. Jene nachlässige Eleganz soll ihm eigen sein, die besagt: Ich bin ein Mann von Welt und trage stolz das Kleid meiner Heimat." (Der gute Ton, 1958. Frauen irrten damals noch, in Felle gehüllt, durch die Wälder).

Mercie, Vienne! Mutterbusen barocken Überschwanges, Nährstätte verschnörkelter Kreativitätsproduktion. LOMO dankt Dir für Kost, Logis, Inspiration und verhältnismäßig niedrige Steuersätze. Es leben hoch: WIEN, DIE WIENERINNEN UND DIE WIENER.

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