Eder: Ostregion drohen ohne Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur wirtschaftliche Nachteile

Wien (SK) "In der bisherigen Amtszeit dieser FP-VP-Bundesregierung ist in der Ostregion verkehrspolitisch nichts geschehen. Derzeit werden keine der notwendigen Infrastrukturprojekte in der Ostregion zur Vorbereitung der EU-Osterweiterung durchgeführt. Wenn das so weitergeht, drohen der Ostregion mit seinen drei Milliarden Menschen schwere wirtschaftliche Nachteile. Bundesministerin Forstinger sollte daher rasch auf den Forderungskatalog der Landeshauptleute reagieren, um endlich die Verkehrsinfrastruktur in der Ostregion rasch zu verbessern", erklärte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die hochrangigen Verkehrsverbindungen in die östlichen Nachbarstaaten müssten jetzt rasch ausgebaut werden. Dies betreffe Straßen- wie Bahnverbindungen gleichermaßen. Im Zentralraum Wien wiederum müsse ein Autobahn/Schnellstraßenring um Wien so rasch als möglich errichtet werden, um den Verkehr von Wohngebieten fernzuhalten. West-und Südbahn seien rasch auszubauen, um die Bahnknotenfunktion Wiens zu stärken. Die rasche Verwirklichung des Lainzer Tunnels und eines Zentralbahnhofs seien dazu vonnöten.

Während der innerstädtische öffentliche Verehr in Wien vorbildlich ausgebaut und organisiert sei, seien beim für die Pendler und den Wirtschaftsverkehr entscheidenden regionalen Nahverkehr rasch weitere Verbesserungen vonnöten, um Pendlern ihre Fahrt zur Arbeitsstätte zu erleichtern und auf den Straßen Dauerstau zu vermeiden. Der Bund dürfe sich hier keinesfalls aus der Verantwortung stehlen und müsse die notwendigen Investitionen mitfinanzieren. Die von Bundesministerin Forstinger mitzuverantwortenden drei Tariferhöhungen der ÖBB in den letzten Monaten samt Schaffung eines eigenen Fahrscheins für die Außenzonen verschlimmerten die Situation für tausende Menschen zusätzlich.

"Jetzt muss endlich Schluss sein mit dem Hin- und Hergeschiebe von Projekten und deren Verzögerung, wie sie in hundert Tagen Amtszeit von FPÖ-Bundesministerin Forstinger und von ihrem Amtsvorgänger, FPÖ-Bundesminister Schmid, mehr als ein Jahr betrieben wurde. Jeder Tag, an dem weiterhin keine Entscheidungen fallen, ist eine verlorene Zeit für Österreich. Für die Ostregion ist in jedem Fall ein eigenes Investitionsprogramm rasch in Angriff zu nehmen, um die Verkehrsinfrastruktur jetzt zu modernisieren", schloss Eder. (Schluss) se/mp

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