LIF-Bolena zum Verkehrsgipfel: "Endlich zukunftsorientiert planen!"

"Europäisch denken, bitte, auch wenn es schwerfällt!"

Wien (OTS) - Anlässlich der heute präsentierten Forderungen der Landeshauptleute Pröll, Häupl und Niessl zum Infrastrukturausbau in der Ostregion musste die Spitzenkandidatin des Wiener Liberalen Forums Wien, Alexandra Bolena, wieder einmal eine "beispiellose Schaumschlägerei" feststellen. "Es ist offensichtlich Michael Häupls Lieblingswahlkampfbeschäftigung, ständig auf vermeintliche Versäumnisse anderer hinzuweisen um damit die eigene Untätigkeit zu überspielen", kritisierte Bolena die lamentierenden Äußerungen des Wiener Bürgermeisters zum Verkehrswegeausbau in der Ostregion. "Das Chaos im Infrastrukturministerium ist zwar höchst ärgerlich und unprofessionell, darf aber nicht als Ausrede für verabsäumte Weichenstellungen in Wien herangezogen werden", so die LIF-Chefin.

Seit mehr als zehn Jahren werde von den sogenannten transeuropäischen Netzen gesprochen, ohne dass Wien konkrete Vorschläge erarbeitet hätte, wie diese Stadt in dieses Netz integriert werden könnte. "Würde der Wiener Bürgermeister einmal strategisch in die Zukunft blicken und nicht bloß Magistratsabteilungen verwalten, dann würde sogar er erkennen, dass ein Abseitsstehen von den internationalen Verkehrsströmen eine nicht wiedergutzumachende Schädigung des Wirtschaftsstandortes Wien bedeuten würde. Dieses strategische Manko teilt der Bürgermeister übrigens mit den Grünen, womit sich hier eine fatale verkehrspolitische Partnerschaft abzeichnet", kritisierte Bolena.

Dass Wien nach wie vor keinen Zentralbahnhof habe, sondern aus vielen Kopfbahnhöfen bestehe, sei ebenfalls ein altbekannter Kritikpunkt nahezu aller VerkehrsexpertInnen. "Auch hier muss gesagt werden: Viele Jahre lang haben wir SPÖ-Infrastrukturminister und SPÖ-Bürgermeister kommen und gehen sehen ohne dass sich irgend etwas verbessert hätte", übte die Liberale heftige Kritik.

Bolena machte auch darauf aufmerksam, dass eine stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrsangebots nicht nur durch eine Attraktivierung der Bahnhöfe und U-Bahngarnituren erreicht werden könne, sondern dass auch preislicher Handlungsbedarf bestehe. "Die liberale Mobilcard für Wien vereint die Jahresnetzkarte für die Wiener Linien mit finanziellen Vorteilen für TaxibenützerInnen, ParkgaragenbenützerInnen sowie ParkpickerlbesitzerInnen zum Preis von nur 5.500 Schilling. Mit der Mobilcard können zumindest 50 000 AutofahrerInnen zusätzlich für den zeitweisen Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel gewonnen werden. Dies wird erheblich dazu beitragen, dass künftig alle VerkehrsteilnehmerInnen schneller durch Wien kommen", so Bolena abschließend.

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