Grüne: Krankenhausküchen durch Bioessen aufwerten

Grüne sehen sich durch Bio-Pilotprojekt am Rosenhügel bestätigt

Wien (Grüne) - "Es ist erfreulich, wenn die Stadt Wien nun erste kleine Teilerfolge in Sachen Bioessen vorweisen kann. Wir sehen uns in unseren Forderungen voll bestätigt", so kommentierte Sigrid Pilz, Gemeinderats-Kandidatin der Wiener Grünen, das heute von den Stadträten Svihalek und Pittermann präsentierte "Bioessen-Pilotprojekt" am Krankenhaus Rosenhügel. Als Wehrmutstropfen sehen die Grünen, dass gerade jene Küchen, die im Bio-Bereich eine Vorreiterrolle aufweisen, vom Zusperren bedroht sind. "Wir wollen die Krankenhausküchen aufwerten und zu Grätzelküchen machen, anstatt sie zuzusperren."

Das heute präsentierte Pilotprojekt am Rosenhügel bestätigte die Grünen, dass sich die Mehrkosten für biologische Lebensmittel bei geschickter Einkaufspolitik und Menüplanung in Grenzen halten. Sigrid Pilz: "Damit steht einer Biooffensive für alle städtischen Einrichtungen nichts mehr Wege." Gerade jene städtische Einrichtungen, die sich bei der Verwendung von Bio-Lebensmittel bisher zurückgehalten haben, müssen nun endlich erste Bio-Schritte setzen. "Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Ausschreibung für die ca. 7000 Wiener Schulessen pro Tag ist überfällig und klare Biokriterien sind bislang nicht vorgesehen", so Pilz. Auch bei "Essen auf Rädern" wurden bislang kaum Bio-Lebensmittel eingesetzt.

Nach wie nicht vom Tisch sind für die Grünen die drohende Schließung von Krankenhausküchen, indem sie zu reinen "Aufwärmstationen" degradiert würden ("Cook and Chill"). Die Grünen haben bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, Krankenhausküchen zu "Grätzelküchen" aufzuwerten. So soll den Küchen endlich erlaubt werden, auch für andere Institutionen wie Kindertagesheime und Schulen zu kochen. "Dadurch könnte die Stadt Wien zwei Fliegen mit einem Schlag treffen. Den Bio-Anteil deutlich steigern und die Qualität der Krankenhausküchen steigern", so Pilz abschließend.

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