Tourismus: Großes Interesse für die neuen Lehrberufe

Schenner: "Systemgastronomiefachmann und Fitnessbetreuer haben voll eingeschlagen"

Wien (PWK127) - Die neuen Lehrberufe im Tourismus haben bei der Jugend voll eingeschlagen. Wie aus der aktuellen Lehrlingsstatistik der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft hervorgeht, verzeichnen die im Herbst 1998 eingeführten Lehrberufe "Systemgastronomiefachmann" und "Fitnessbetreuer" erfreuliche Zuwächse um 98 bzw. 45 Lehrlinge. Alleine in diesen beiden Lehrberufen werden derzeit 414 Lehrlinge ausgebildet.

Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund einer bereits seit Jahren anhaltend guten Nachfrage nach Lehrstellen zu sehen. So hat die Zahl der Lehrlinge in der Tourismuswirtschaft in den letzten Jahren von 11.363 (1995) über 12.145 (1997) auf 13.515 (1999) kontinuierlich zugenommen. Im abgelaufenen Jahr 2000 blieb die Lehrlingszahl mit 13.233 auf hohem Niveau nahezu konstant.

Die Zahl der Lehrbetriebe im Tourismus ist in den letzten Jahren proportional zu den Lehrlingen gewachsen. Im Vorjahr bildeten 4.581 (1999: 4.593) Betriebe junge Leute in den Lehrberufen Koch, Restaurantfachmann, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Systemgastronomiefachmann, Reisebüroassistent und Fitnessbetreuer aus. Im Durchschnitt kommen auf einen Ausbildungsbetrieb drei Lehrlinge.

Die große Zahl der Lehrbetriebe unterstreicht nach den Worten von Bundessektionsobmann Johann Schenner die anhaltend hohe Ausbildungsbereitschaft der heimischen Betriebe und die Wichtigkeit der betrieblichen Praxis im Rahmen des dualen Ausbildungssystems. "Learning by doing" hat, so Schenner, auch bei den heutigen Jugendlichen einen guten Klang.

Mit über 13.000 Lehrlingen bildet der Freizeitsektor mehr als zehn Prozent aller Lehrlinge in Österreich (126.600) aus. Damit trägt die Tourismuswirtschaft wesentlich zur Jugendbeschäftigung bei. "Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg unserer langjährigen Aktionen im Bereich der Nachwuchsförderung", ergänzt Schenner. Beispiele dafür seien Fortbildungsveranstaltungen für Berufsberater des AMS oder die verschiedenen Informationsbroschüren: "Mit diesen Beratungsangeboten wenden wir uns direkt an Jugendliche, die sich für einen Tourismusberuf interessieren". (hp)

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