LIF-Bolena: Wien entdeckt endlich Zweisprachigkeit

Internationales Symposium zu Bilingualität und Schule

Wien (OTS) - Das Internationale Symposium zu Bilingualität und Schule, das heute und morgen in Wien stattfindet, wird vom Liberalen Forum sehr begrüßt. "Spät, aber doch, scheint in diese Richtung endlich etwas weiterzugehen, nachdem unsere diesbezüglichen Anträge und Anfragen zumeist abgelehnt worden sind", so die Wiener LIF-Chefin Alexandra Bolena.

Das LIF fordere, im Rahmen der schulischen Ausbildung vermehrt die Sprachen der benachbarten Ost-Staaten zu lehren. "Dies ist als zusätzliches Angebot zu den EU-Sprachen gedacht. Das Beherrschen der Sprachen der zukünftigen EU-Beitrittsländer und der Länder, aus denen zunehmend mehr Arbeitskräfte kommen werden, wird immer wichtiger", so Christine Hahn, LIF-Bildungssprecherin und Kandidatin für den Wiener Gemeinderat.

Bilinguale Unterrichtsmodelle sollten allgemein ausgebaut und nicht nur für Englisch angeboten werden. Dabei komme der Muttersprache eine besondere Bedeutung zu. "Gute Sprachenkenntnisse in der Muttersprache sind der Schlüssel zum gelungenen Fremdsprachenerwerb", so Bolena.

Dem Wert der Zweisprachigkeit sollte überhaupt mehr Bedeutung beigemessen werden. Hier sei ein Umdenken dringend notwendig. Es sei ein Fortschritt, dass darüber derzeit in Wien diskutiert werde. "Sichtlich ist die Zeit reif und die Stadtregierung und der Stadtschulrat erkennen, dass sie hier neue Wege gehen müssen. Für uns Liberale war das immer eine Selbstverständlichkeit. Deshalb hoffen wir, dass das Symposium dazu beitragen wird, dass es vom Umdenken bis zum Umsetzen kein allzu langer Weg mehr ist", so Bolena abschließend.

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