Partik-Pable: Rücktrittsangebot Häupls ist nicht ernst zu nehmen

"SPÖ-Spitzenkandidat soll besser seine inhaltlichen Vorstellungen präsentieren"

Wien, 2001-02-19 (fpd) - "Rücktrittsangebote bei Wahlverlust haben beim Wiener SPÖ-Chef Häupl bereits Tradition und sind demnach auch nicht mehr ernst zu nehmen", reagierte heute die freiheitliche Spitzenkandidatin Dr. Helene Partik-Pable auf entsprechende Beteuerungen des Wiener Bürgermeisters. ****

"So hat Häupl beispielsweise am 29. September 1996, kurz vor der damaligen Wiener Wahl, öffentlichkeitswirksam in einem Radio-Interview bekräftigt, bei einem Ergebnis von weniger als 40 Prozent den Hut nehmen zu wollen. Faktum ist jedoch, daß Häupl dieses Versprechen nach seinem Erdrutschverlust von minus 9 Prozentpunkten -auf 39 Prozent der Wählerstimmen - gebrochen hat und sich als Bürgermeister in eine Koalition der beiden Wahlverlierer geflüchtet hat. Wer soll vor diesem Hintergrund die jüngsten Aussagen Häupls noch ernst nehmen? Der Wiener Bürgermeister hat hier jegliche Glaubwürdigkeit verspielt", so Partik-Pable.

Jedenfalls wäre es im Vorfeld der Wiener Wahl für die Öffentlichkeit weitaus interessanter, vom SP-Spitzenkandidaten seine inhaltlichen Vorstellungen präsentiert zu erhalten, als leere Versprechungen, die Häupl schon 1996, ohne mit der Wimper zu zucken, gebrochen hat. "Wo bleiben etwa die Ideen des Herrn Häupl über die überfällige Positionierung Wiens als Standort stadtverträglicher Zukunftsindustrien, wo seine Programme zur Beseitigung des täglichen Wiener Verkehrschaos und wo beispielsweise Häupls Maßnahmen gegen die Kriminalität sowie das Wiener Drogenunwesen", stellte Partik-Pable fragend in den Raum. "Häupl fällt einzig und allein damit auf, über Koalition und Wahlergebnisse zu sinnieren", schloß die freiheitliche Spitzenkandidatin. (Schluß)

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