Bei aufrechtem Dienstverhältnis von der Sozialversicherung abgemeldet

Linz (AKO) Als er während des Krankenstandes vom Chefarzt der Gebietskrankenkasse vorgeladen wurde, erlebte ein Leiharbeiter aus Linz eine böse Überraschung. Sein Marchtrenker Dienstgeber hatte ihn, ohne ihn zu informieren, von der Krankenversicherung abgemeldet. Die AK ging für den Mann vor Gericht und erreichte eine Nachzahlung von 42.000 Schilling.

Der Arbeitnehmer aus Linz war vier Monate als Leiharbeiter bei einer Marchtrenker Firma beschäftigt. Als er krank wurde, teilte er das ordnungsgemäß seinem Arbeitgeber mit. Eine Vorladung zum Chefarzt der Gebietskrankenkasse während des Krankenstand förderte Ungeheuerliches zu Tage. Der Arbeitgeber hatte ihn ohne sein Wissen vor fast einem Monat abgemeldet.

Auch zuvor hatte ihn der Arbeitgeber bereits zweimal abgemeldet und dann wieder angemeldet, ohne dass der Mann davon wusste: einmal ebenfalls während eines Krankenstandes und das zweite mal, weil er nicht genug Arbeit für ihn hatte.

Die Arbeiterkammer ging für den Leiharbeiter vor Gericht und klagte den ausstehenden Lohn für die Zeiten seiner durchgehenden Arbeitsbereitschaft, die Entgeltfortzahlung im Krankenstand, Kündigungsentschädigung und offene Endabrechnungsansprüche ein. Das Gericht gab der AK in allen Punkten Recht und sprach dem Mann die geforderten 42.000 Schilling in voller Höhe zu.

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